Roman schreiben · Schreiben

Das 12-Punkte-Programm zu deinem ersten Roman

Du wolltest schon immer einen Roman schreiben? Hast dich aber nie an dieses riesige Projekt herangetraut? Dann bist du hier richtig.

Oder liegen all deine bisherigen Manuskripte unvollendet in deiner Schublade? Auch dann bist du hier richtig, den vermutlich haperte es bislang immer an einem der Punkte, die ich dir in diesem Programm näher bringen möchte.

In den kommenden Wochen werde ich dir zwölf Lektionen bereitstellen, die dir auf dem Weg zu deinem ersten eigenen Roman helfen sollen. Hier erhältst du einen ersten Überblick, was dich konkret erwartet.


Teil 1: Der Konflikt

Warum du mindestens einen großen Konflikt brauchst, um einen spannenden Roman zu schreiben und wie du ihn findest, erzähle ich dir im Auftakt der Beitragsreihe. Außerdem erfährst du, wie du von deiner ersten Idee zu Stoff für einen ganzen Roman kommst.

Der Konflikt in deinem Roman kreiert Spannung und jede Geschichte braucht sie. Dabei muss die Spannung nicht aus Lebensgefahr resultieren, doch es sollte für die handelnden Figuren etwas Wichtiges auf dem Spiel stehen. Der Leser muss mitfiebern können, ob es am Ende gelingt oder fehlschlägt.

Wie Konflikte fesselnde Romane erschaffen

Teil 2: Das Thema

Das zugrundeliegende Thema mag im Hintergrund bleiben, doch es wird maßgeblich beeinflussen, welche Stimmung in deinem Roman herrscht. Manchmal kristallisiert sich dein Thema erst im Verlauf der Geschichte heraus. Was dein Thema sein könnte und wie das die Stimmung deines Textes beeinflusst, verrate ich dir in diesem Teil.

Finde das Thema deines Romans

Teil 3: Das Genre

Die Idee und das Thema führen dich vermutlich schon grob zu einem Genre. Doch du hast hier mehr Möglichkeiten, als dir vielleicht bewusst ist. Betrachte das Genre als einen Rahmen und nutze deine Kenntnisse über die Lesererwartungen, falls du planst, deinen Roman eines Tages auch zu veröffentlichen. Warum es unheimlich wichtig ist, dass du dein Genre kennst und wie du Grenzen deines Genres nutzen kannst, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Das Genre als Leitplanke für deine Inhalte nutzen

Das 12-Wochen-Programm zu deinem ersten Roman erzähl es weiter

Teil 4: Die Planung 

Wenn du nun deine auslösende Idee, das Thema und dein Genre kennst, kannst du mit der Planung deines Romans beginnen. Hier spielt deine Story die Hauptrolle. Du legst die grundlegende Entwicklung deiner Geschichte fest und gibst ihr Wendepunkte, die dir als Anker dienen werden, wenn dein Schreibschiff einsam auf dem Ozean treibt. Welche Strukturmodelle du dazu benutzen kannst und wie du deine Geschichte sinnvoll gliederst, lernst du in dieser Lektion. Außerdem wirst du herausfinden, welchen Umfang deine Geschichte in etwa erhalten wird. Ist es eine Kurzgeschichte, eine Novelle oder gar eine mehrteilige Reihe?

Teil 5: Die Charaktere 

Sie sind das Herz deines Romans. Ihre Handlungen beeinflussen die Geschichte und diese Handlungen könntest du einfach für sie festlegen, aber ihre Erfahrungen und Werte werden es sein, die ihre Handlungen beeinflussen und damit sind sie einer der Gründe, warum deine Geschichte möglicherweise nicht funktioniert, wie du es dir ausgedacht hast. Wie du aus deinen Charakterskizzen echte Menschen machst und wie du mit ihnen arbeitest anstatt gegen sie, erfährst du in diesem Kapitel.

Teil 6: Die Motivation deiner Figuren 

Jede Figur braucht eine glaubhafte Motivation, die ihr Handeln leitet. Dadurch erhält deine Geschichte mehr Tiefe und zieht deine Leser in ihren Bann.

Jeder von uns neigt dazu, bestimmte Typen von Charakteren zu bevorzugen – du sicher auch. Das lässt deine Figuren aber ziemlich schnell langweilig werden. In dieser Lektion lernst du deshalb herauszufinden, was deine Figuren wirklich antreibt und wie dir Stereotypen helfen können, spannende Kontraste zu schaffen.

Teil 7: Die Perspektive 

Wenn du die ersten sechs Schritte dieses Programms hinter dir hast, sollte dir langsam klarer werden, wer deine Geschichte erzählt. Du kannst eine oder mehrere Personen zu Erzählern erklären und die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen oder du wählst einen Dritten, der nicht in die Ereignisse involviert ist. Jede Wahl ist mit Beschränkungen und Möglichkeiten verbunden, die ich dir in dieser Etappe unserer Reise erläutern werde.

Teil 8: Der erste Entwurf 

Jetzt beginnt das eigentliche Schreiben deiner Geschichte. Wie du zügig deinen ersten Entwurf schreibst und warum es wirklich nur der erste Entwurf ist, erkläre ich dir in diesem Schritt.

Teil 9: Nützliche Tools für deine Arbeit

Du hast angefangen zu schreiben und beginnst, erste kleinere Problemchen zu entdecken. Dafür findet sich wahrscheinlich in diesem Abschnitt eine Lösung.

Teil 10: Dranbleiben – Schreibbarrieren überwinden

Romane zu schreiben ist und bleibt ein mächtiges Stück Arbeit. Auch dir wird es wohl nicht erspart bleiben, in das eine oder andere Loch zu fallen, aus dem du nur schwer wieder herausfindest. Wo die größten Fallen lauern und wie du sie umschiffst, findest du in dieser Lektion heraus.

Teil 11: Der innere Kritiker

Alles, was du bislang geschrieben hast, ist Mist! So oder so ähnlich spricht eine Stimme aus deinem Kopf mit dir, nicht wahr? Das kennt vermutlich jeder, der versucht, seinen ersten oder zehnten Roman zu schreiben. Dein innerer Kritiker ist aber nicht dein Feind. Wie du ihn sogar zu einer wertvollen Arbeitskraft machen kannst, erfährst du in diesem Kapitel.

Teil 12: Das Ende

Endlich die magischen vier Buchstaben E N D E unter das Manuskript setzen, das dich schon so viele Stunden gekostet hat – das wäre es! Warum auch dieser Arbeitsschritt noch einmal eine ganz schön große Herausforderung sein kann und wie du sie meisterst, zeige ich dir im Abschluss dieser 12-teiligen Beitragsreihe.

Spoileralarm:

Das Ende ist noch nicht das Ende. Wenn du diese 12 Schritte geschafft hast, geht es mit der Überarbeitung weiter. Was dich dabei erwartet, erfährst du in einer weiteren Beitragsreihe.

3 Kommentare zu „Das 12-Punkte-Programm zu deinem ersten Roman

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