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Ich-Zeit – Wie du freie Zeiten nutzt, um dich zu regenerieren

„Ich wünsche mir mal wieder Zeit, mich richtig um meine Bedürfnisse kümmern zu können.“ So leicht dieser Satz ausgesprochen ist, so schwer ist es, dann die Zeit mit Inhalten zu füllen, die sich hinterher nicht anfühlen, als hättest du die kostbare Zeit vertrödelt. 

Unser Wunsch nach Regeneration ist bei dem vielen Stress im Alltag absolut natürlich und wir sollten uns regelmäßig Zeit dafür nehmen, unsere Akkus wieder aufzuladen. Damit erhöhen wir unsere persönliche Stressresistenz und bleiben körperlich wie geistig  in Balance. Nicht umsonst heißt es, nur wer sich um sich selbst kümmert, kann sich auch um andere kümmern. 

Diese Ich-Zeit kann ein ganzer Tag im Monat sein, ein Abend in der Woche oder ein paar Minuten am Tag. Wichtig ist jedoch, dass du sie für dich mit den richtigen Inhalten füllst.


Wie immer gilt Ausprobieren als oberste Maxime. Wenn einer meiner Tipps sich für dich nicht richtig anfühlt, probiere einen anderen. Du sollst dich in deiner Regenerationszeit nicht überfordern, sondern dir selbst etwas Gutes tun.

Wie verlockend wirkt es im ersten Augenblick, endlich mal die Lampen im Keller anzubauen, die dort schon seit drei Jahren liegen. Oder kurz mal zu Ikea fahren und ein Regal kaufen, das dann im Wohnzimmer das alte Buffet ersetzen soll. Du weißt, dass man nicht mal kurz zu Ikea fährt und dass allein mit dieser Idee der ganze Tag verplant ist.

Frage dich, ob es dich wirklich glücklich macht – Wenn ja, tu es. Wenn nein, probiere etwas anderes.

Mein Partner und ich wünschen uns tatsächlich gelegentlich mal einen richtig schönen freien Tag. Was am Ende dabei herauskommt ist entweder ein Gammeltag auf dem Sofa, der sich hinterher verschwendet anfühlt oder ein Tag voller Arbeit, die wir bislang immer ausgeschoben haben. Es hat den Lampentag gegeben und es hat sicher mehrere Ikea-Tage gegeben. Neulich gab es sogar einen „kurz mal Kinderzimmer und Schlafzimmer tauschen“- Tag. Schon klar, dass das Projekt dann doch nicht an einem Tag erledigt war. Kurzum, wir knallen uns entweder den freien Tag mit Arbeit zu oder wir machen gar nichts. Beides fühlt sich nicht so an, wie ich mir „Zeit für mich“ vorgestellt habe.

Ob du diese „Ich-Zeit“ letztlich allein verbringst oder mit einer Freundin oder deinem Partner hängt ganz davon ab, ob ihr die gleiche Vorstellung von „Ich-Zeit“ habt. Für die folgenden Ideen für deine ganz private Auszeit brauchst du auf jeden Fall nicht zwingend eine Begleitung.

Endlich Zeit für mich – was fange ich damit an?

Geh Spazieren

Unabhängig vom Wetter lohnt sich ein Spaziergang für die Seele immer. Frische Luft, Naturgeräusche, Bewegung, Abschalten. Herrlich. Ich liebe Spaziergänge im Wald und zwischen den Feldern in meiner Umgebung. Aber auch Stadtspaziergänge haben ihren Reiz. Auf Spaziergängen bin ich selten ohne meine Hunde anzutreffen, weil ich sie einfach als Begleitung schätze – nicht weil ich das Gefühl habe, ich MÜSSTE mit ihnen raus gehen.

Lies ein Buch

Mit einem heißen Tee oder Kakao in deinen Lesesessel oder dein Sofa gekuschelt in einem schönen Buch lesen, ist eine wunderbare Beschäftigung. Für dein Wohlbefinden wählst du am besten ein Buch, das du nicht lesen MUSST. Dieses Müssen wirkt auf mich immer sehr unangenehm. Das möchte ich mir nicht in meine „Ich-Zeit“ hineinschleppen. 

Wenn du Buchtipps brauchst, habe ich einige zur Hand:  

14 Geheimtipps für den Lesewinter

18 Geheimtipps für das Lesefrühjahr

22 Geheimtipps für den Lesesommer

Du kannst mich auch anschreiben, wenn du eine persönlichere Empfehlung brauchst – um sowas kümmere ich mich sehr gerne. Sag mir einfach, was du mochtest und ich finde etwas, dass du ebenfalls mögen wirst. 

Übrigens kannst du selbstverständlich auch ein schönes Magazin lesen.

Gönne dir ein Homespa

Ein heißes Bad, ein Körperpeeling, eine Haarkur, Maniküre, Bodylotion, eine Gesichtsmaske – all das lässt sich kombinieren oder einzeln anwenden und gibt dir das Gefühl, etwas für dich getan zu haben.

Vielleicht bereitest du dir deine Kosmetik gleich selbst zu? Ich stehe auf DIY und probiere mich gerne an solchen Dingen aus. So habe ich eine geniale Seite gefunden, die ich dir ans Herz lege, wenn du dich in dem Gebiet selbst ausprobieren möchtest. 

Tolle Rezepte für selbstgemachte Naturkosmetik bietet Lena auf ihrer Seite: Mrs. Rosemary 

Dort findest du sowohl als Einsteigerin als auch als Fortgeschrittene tolle Rezepte, die ohne chemische Zusätze auskommen – also genau richtig für deine Ich-Zeit!

Probiere dich in einem Hobby aus

Hast du schon mal eine Mütze gestrickt? Ein Kuscheltier gehäkelt? Eine Lichterkette dekoriert? Schmuck gefertigt? Aquarell gemalt? Duftkerzen hergestellt? Ein Windspiel gebastelt?

Es gibt so viele tolle Ideen, die ich gerne mal umsetzen würde und Ich-Zeit ist ideal, so etwas einmal ohne Druck auszuprobieren. Du musst nicht gleich einen Kurs buchen oder ein Business aus deiner Idee machen. Einfach mal ausprobieren, ob es dir liegt und ob du dabei entspannen kannst – mehr sollst du gar nicht tun.  

Wenn du dich für das Häkeln von Kuscheltieren begeisterst, schau doch mal in Mophasias Häkelbuch. Das steht auch auf meiner Wunschliste.

Koch dir etwas Schönes

Einmal im Monat ein neues Rezept erkunden oder als Ritual dein Lieblingsessen kochen, ist eine schöne Art, sich selbst zu belohnen. Nimm dir Zeit für das Kochen und mach es dir zum Essen gemütlich. Wie wäre es mit Kerzen und ein wenig Musik?

Ich nehme mir in den letzten Jahren viel zu wenig Zeit zum Kochen. Diese Zeit ist anderen Hobbies – allem voran dem Schreiben – gewichen. Aber einmal im Monat ein neues Rezept auszuprobieren hat seinen Reiz, nicht wahr?

Übe dich in Meditation

Ich liebe Meditation – wahrscheinlich gibt es nichts Besseres, womit du deine Ich-Zeit füllen kannst. Allerdings musst du meditieren zunächst erlernen. Aber die gute Nachricht ist – es geht ganz leicht. Du startest mit sehr kurzen Einheiten und kannst das im Grunde in jeden deiner Tage unterbringen. Entweder beginnst du morgens mit einer kurzen Meditation in den Tag oder du nutzt den Moment vor dem Einschlafen zum Abschalten.

Es gibt wenig, was du falsch oder richtig machen kannst. Du wirst merken, was dir gut tut und was dich belastet. Niemand wird deine Meditation beurteilen, deshalb kannst du tun und lassen, was dir beliebt. 

Mit dieser geführten Meditation auf YouTube fällt dir der Einstieg in dieses Ritual bestimmt leichter.


Wenn dir diese Ideen gefallen, schau doch mal in 15 Dinge, die du täglich für dich tun kannst, um ein glücklicheres Leben zu führen. Dort findest du weitere Tipps, mit denen du deinen Alltag regenerativer gestalten kannst.

Ein Kommentar zu „Ich-Zeit – Wie du freie Zeiten nutzt, um dich zu regenerieren

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