Roman schreiben · Schreiben

Das Genre als Leitplanke für deine Inhalte nutzen

Die Idee und das Thema führen dich vermutlich schon grob zu einem Genre. Doch du hast hier mehr Möglichkeiten, als dir vielleicht bewusst ist. Betrachte das Genre als einen Rahmen und nutze deine Kenntnisse über die Lesererwartungen, falls du planst, deinen Roman eines Tages auch zu veröffentlichen. Warum es unheimlich wichtig ist, dass du dein Genre kennst und wie du Grenzen deines Genres nutzen kannst, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

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Wie Konflikte fesselnde Romane erschaffen

Warum du mindestens einen großen Konflikt brauchst, um einen spannenden Roman zu schreiben und wie du ihn findest, erzähle ich dir im Auftakt der Beitragsreihe. Außerdem erfährst du, wie du von deiner ersten Idee zu Stoff für einen ganzen Roman kommst. Der Konflikt in deinem Roman kreiert Spannung und jede Geschichte braucht sie. Dabei muss die Spannung nicht aus Lebensgefahr resultieren, doch es sollte für die handelnden Figuren etwas Wichtiges auf dem Spiel stehen. Der Leser muss mitfiebern können, ob es am Ende gelingt oder fehlschlägt.

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Das 12-Punkte-Programm zu deinem ersten Roman

Du wolltest schon immer einen Roman schreiben? Hast dich aber nie an dieses riesige Projekt herangetraut? Dann bist du hier richtig.  Oder liegen all deine bisherigen Manuskripte unvollendet in deiner Schublade? Auch dann bist du hier richtig, den vermutlich haperte es bislang immer an einem der Punkte, die ich dir in diesem Programm näher bringen möchte. In den kommenden 12 Wochen wirst du wöchentlich eine Lektion lernen, die dir auf dem Weg zu deinem ersten eigenen Roman helfen wird. Heute erhältst du einen ersten Überblick, was dich konkret erwartet.

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Plotten als Feind der Kreativität?

"Ich plotte gern. Für mich ist das als würde ich im Zeitraffer eine Geschichte erfinden, für die mir noch die Worte fehlen. Es fühlt sich frei an, voller Spaß und Entdeckungslust. Ich kann dabei alles tun, lassen und möglich machen. Kann mich außerhalb genormter Denkmuster bewegen, weil alles nur Spielerei ist. Und wenn es später… Weiterlesen Plotten als Feind der Kreativität?

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Motivation – Was treibt deine Figuren an?

Ein zufälliges Ereignis kann eure Geschichte starten, aber die Motivation eures Protagonisten ist das, was sie in Gang hält. Unnötig zu betonen, dass sie deshalb extrem wichtig ist. Manchmal sind es aber gerade die einfachsten Dinge, an denen eine Geschichte scheitert, also reden wir heute über dieses Thema:

Hat dir schon einmal ein Testleser ein Fragezeichen an eine Entscheidung deines Protagonisten gemalt oder ein vielsagendes "Hä?". Vielleicht hat er (oder sie, weil ja heute Weltfrauentag ist) nicht verstanden, was deine Figur zu dieser Entscheidung getrieben hat. Entweder ist die Motivation bis dorthin nicht klar geworden oder die Entscheidung steht im Widerspruch dazu. Ein einfaches Beispiel:

Dein Leser kann möglicherweise nicht nachvollziehen, warum dein Protagonistin in die dunkle Spinnenhöhle geht, obwohl sie furchtbare Angst vor Spinnen hat. Weiß er aber, dass in der Höhle die Puppe liegt, die sie unbedingt zurückholen will, weil sie das letzte ist, was sie noch von ihrer geliebten Mutter besitzt, wird (zumindest ein bisschen) verständlicher, warum sie ihre Angst überwindet und die Spinnweben beiseite schiebt.

Zu einer Motivation gehören auch Folgen des Erfolgs oder Misserfolgs. Auch diese sollten uns beim Schreiben klar sein und unsere Leser sollten sie ebenfalls erkennen können. Dies macht die Motivation verständlicher und bestärkt sie. Der Leser kann sich bei starker Motivation der Hauptfigur kaum entziehen. Wir kreieren ein Szenario, in dem die unlogische Handlung der Hauptfigur vollkommen logisch wirkt. Auch dem Leser fällt im besten Falle keine bessere Lösung des Problems ein.