Allgemein · Projektstatus · Schreiben

Die rasende Zeit und mein Versuch, mit ihr mitzuhalten

Mein neues Buch (Moorkamps zweiter Fall) nimmt (meiner Meinung nach ganz tolle) Formen an. Leider, leider, leider hänge ich aber total hinter meinem Zeitplan. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass ich bereits Ende Juli oder spätestens im August den zweiten Band veröffentliche. Dann wäre ich jetzt schon fast fertig mit dem dritten Band. Hätte ich alles auch gern gemacht, aber ich war beim Schreiben viel langsamer als geplant. Im Sommer bin ich einfach mehr draußen als am Schreibtisch, das muss ich zukünftig einfach klüger einplanen! ....

Allgemein · Schreiben

Hey Erin, warum hemmst du deine Kreativität eigentlich durch einen Plot?

"Ich plotte gern. Für mich ist das als würde ich im Zeitraffer eine Geschichte erfinden, für die mir noch die Worte fehlen. Es fühlt sich frei an, voller Spaß und Entdeckungslust. Ich kann dabei alles tun, lassen und möglich machen. Kann mich außerhalb genormter Denkmuster bewegen, weil alles nur Spielerei ist. Und wenn es später… Weiterlesen Hey Erin, warum hemmst du deine Kreativität eigentlich durch einen Plot?

Schreiben

Der passende Klappentext und wie du gute Werbetexte für dein Buch schreibst

Der Klappentext ist für die meisten Autoren ein schwieriges Thema. Man schreibt wochen-, monate- oder sogar jahrelang an einem Buch und soll es dann in wenigen Worten so zusammenfassen, dass jemand anderes, dieses Buch lesen möchte. Zur Einleitung sei gesagt, dass dein Klappentext neben dem Cover und dem Titel deines Buches das erste ist, was dein potenzieller Leser zu sehen bekommt, wenn er sich für dein Buch interessiert. Dementsprechend wichtig ist es, dass er den Leser optimal auf deinen Text vorbereitet.

Schreiben

Motivation: Run Boy Run oder was treibt deine Figuren an

Ein zufälliges Ereignis kann eure Geschichte starten, aber die Motivation eures Protagonisten ist das, was sie in Gang hält. Unnötig zu betonen, dass sie deshalb extrem wichtig ist. Manchmal sind es aber gerade die einfachsten Dinge, an denen eine Geschichte scheitert, also reden wir heute über dieses Thema: Hat dir schon einmal ein Testleser ein Fragezeichen an eine Entscheidung deines Protagonisten gemalt oder ein vielsagendes "Hä?". Vielleicht hat er (oder sie, weil ja heute Weltfrauentag ist) nicht verstanden, was deine Figur zu dieser Entscheidung getrieben hat. Entweder ist die Motivation bis dorthin nicht klar geworden oder die Entscheidung steht im Widerspruch dazu. Ein einfaches Beispiel: Dein Leser kann möglicherweise nicht nachvollziehen, warum dein Protagonistin in die dunkle Spinnenhöhle geht, obwohl sie furchtbare Angst vor Spinnen hat. Weiß er aber, dass in der Höhle die Puppe liegt, die sie unbedingt zurückholen will, weil sie das letzte ist, was sie noch von ihrer geliebten Mutter besitzt, wird (zumindest ein bisschen) verständlicher, warum sie ihre Angst überwindet und die Spinnweben beiseite schiebt. Zu einer Motivation gehören auch Folgen des Erfolgs oder Misserfolgs. Auch diese sollten uns beim Schreiben klar sein und unsere Leser sollten sie ebenfalls erkennen können. Dies macht die Motivation verständlicher und bestärkt sie. Der Leser kann sich bei starker Motivation der Hauptfigur kaum entziehen. Wir kreieren ein Szenario, in dem die unlogische Handlung der Hauptfigur vollkommen logisch wirkt. Auch dem Leser fällt im besten Falle keine bessere Lösung des Problems ein.