Erfolgreich · Leben

Programmiere dich auf Erfolg mit drei einfachen Schritten

Es klingt nach Humbug – ja, ist mir klar. Doch deine innere Einstellung entscheidet nun einmal darüber, wie erfolgreich du bist. Nein, sie entscheidet nicht darüber, wie viele Steine dir im Weg herumliegen, aber sie entscheidet darüber, wie du Schwierigkeiten bewältigst.

Immer wieder nimmst du dir etwas vor und verlierst es dann aus den Augen. Endlich die 10 kg abnehmen, die sich seit Jahren auf den Hüften angesammelt haben. Endlich mehr Sport machen, weil du auf der Arbeit kaum noch ohne zu Schnaufen die Treppen hochkommst. Endlich deinen Lebenstraum vom eigenen Buch verwirklichen. Endlich das neue Hobby in Angriff nehmen, für das dir schon seit Jahren die Zeit fehlt. Endlich eine bessere Ehefrau werden und dich mehr um deinen Mann und die Kinder kümmern… was haben wir uns nicht schon alles vorgenommen.

Warum die meisten dieser Vorhaben zum Scheitern verurteilt sind und was du kannst, um dich auf Erfolg zu programmieren, erfährst du in diesem Beitrag.


Warum dein Pfeil nicht zwei Ziele auf einmal treffen kann

In der vergangenen Woche hatte ich mal wieder große Pläne- X Wörter für den nächsten Roman schreiben, mein Abnehmprogramm wieder in den Griff kriegen und keine Ahnung, was noch. Dann kam ein Moment, der alles veränderte und meine Prioritäten verschob. So ist das nun mal. Niemand kann alles auf einmal tun. Manchmal hast du Glück und ein Projekt läuft fast wie von selbst, aber das ist nicht unbedingt normal. Meistens brauchst du deine ganze Konzentration für ein Ziel.

Denn das Erreichen deiner Ziele eine Frage der Konzentration. Meist nehmen wir uns aber mehr als ein Ziel ins Visier und unser Willenspfeil bleibt im Nirgendwo dazwischen stecken. Du hast nur einen Pfeil im Köcher, entscheide dich daher bitte für ein Ziel zur Zeit.

Natürlich ist es prinzipiell möglich, gleichzeitig einen Roman zu schreiben und abzunehmen. Dagegen spricht überhaupt nichts. Aber für beide Ziele gleichzeitig neue Disziplin aufzubringen ist schwierig und erhöht das Risiko zu versagen. Insbesondere dann, wenn dir auch noch kleine Lawinen in den Weg fallen und du anfangen musst zu klettern.

Bis du eine neue tägliche Gewohnheit halbwegs etabliert hast, vergehen rund 30 Tage. Ist es eine wöchentliche Gewohnheit, dauert es 7 mal so lange. Klick um zu Tweeten

Täglich ausreichend Wasser trinken, nicht mehr Rauchen, keinen Alkohol trinken, dich an Low Carb Ernährung gewöhnen, täglich die Treppen zu nehmen… all das kriegst du in etwa einem Monat auf den Schirm, wenn du es konzentriert durchziehst. Aber wie gesagt, nur ein Ziel zur Zeit, sonst machst du es dir unnötig schwer und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass du scheiterst.

Wenn du also mehrere tägliche Gewohnheiten einführen oder verändern möchtest, nimm dir für jeden Monat genau eins davon vor und starte mit dem leichtesten.

Warum du das leichteste Ziel zuerst ins Visier nehmen solltest

Erfolgserlebnisse beflügeln. So einfach ist das. Sortiere deine Ziele nach dem Schwierigkeitsgrad aufsteigend und fang mit dem einfachsten an. Wenn du das erste geschafft hast, erscheint das zweite machbarer und wenn du beim schwierigsten ankommst, wirkt auch das nicht mehr so schwer, weil du bereits alle anderen geschafft hast.

Somit ist die Erfahrung aus früheren Versuchen absolut kritisch für deinen Erfolg. Wenn du schon häufig gescheitert bist (zum Beispiel beim Versuch Abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören), wirst du häufiger diese Stimme hören, die sagt „Du schaffst das doch schon wieder nicht.“

Vielleicht hilft es dir zur Bewältigung eines einzigen großen Ziels, dieses Ziel in kleinere Teilziele zu zerlegen oder zunächst ein kleineres Ziel vorzuschalten, bevor du dich dem Riesen widmest.

Es ist nur noch dieser eine Schritt zu gehen und den schaffst du jetzt auch. teile die Motivation

Warum tust du dir das eigentlich an?

An dieser Frage scheitern schließlich so viele in einem schwachen Moment. Bereite dich darauf vor, dass dir diese Frage begegnet – ob aus fremdem Mund oder aus deinem eigenen…

Mach dir bewusst, warum du deine neue Gewohnheit umsetzen möchtest. Was versprichst du dir davon, wenn du nicht mehr rauchst – endlich täglich an deinem Buch schreibst – gesünder isst – mehr Sport treibst – täglich lächelst – ab 18 Uhr das Handy ausschaltest?

Schreib dir deine persönliche Antwort auf eine Karteikarte und trage sie immer bei dir. Vielleicht hilft es dir, täglich morgens oder abends darauf zu schauen und es dir noch einmal bewusst zu machen.

Wenn dich deine eigene Antwort nicht vollends überzeugt, frag dich immer weiter nach dem Warum dahinter! Denn vielleicht ist es nicht dein Wunsch. Vielleicht tust du es, um jemandem zu gefallen. Das kann Grund genug sein, es zu tun, aber die Sache selbst wird dich dann nicht genug motivieren, dran zu bleiben. Dann ist es vielleicht das Bild der Person, für die du es tust.


Die Erfolgskriterien für deine Zielerreichung liegen also in folgenden 3 einfachen Punkten

  • Konzentration
  • Erfahrung
  • Motivation

Mach es dir so leicht wie möglich und vor allem – PACK ES AN!

Übrigens soll es auch helfen, wenn du deine Ziele mit deinem Umfeld teilst. Vielleicht verrätst du mir, was du anpacken willst. Schreib es doch in die Kommentare

3 Kommentare zu „Programmiere dich auf Erfolg mit drei einfachen Schritten

  1. Ein sehr schöner Blogbeitrag, den ich wieder einmal gerne gelesen habe! 🙂
    Ja, ich kenne das. Ich will immer alles auf einmal machen, bin viel zu ungeduldig und gebe viel zu schnell auf. Derzeit will ich auch einen Roman beenden, mit dem nagelkauen aufhören, mein derzeitiges Gewicht halten und zugleich warten noch 100 Blogbeitragsideen darauf, geschrieben zu werden. Es gibt immer was zu tun und daher muss man echt Prioritäten setzen. Momentan halte ich es seit einer Woche durch täglich an meinem Projekt zu arbeiten, das Nagelkauen hingegen nicht wirklich. Ich kaue bereits seit über 16 Jahren, daher ist das ein sehr schwieriger Prozess. Man muss wirklich erstmal an sich selbst glauben, dass man es auch schaffen kann.

    1. Ich nehme mir auch immer zu viele Dinge gleichzeitig vor. Leider merke ich erst, dass es zu viel ist, wenn ich wieder mal gescheitert bin. Derartige Veränderungsprojekte möchte ich jetzt etwas achtsamer angehen, weil ich mich selbst nicht mehr durch Überforderung frustrieren möchte.

Ich freue mich über deinen Kommentar.

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