Projektstatus

Im Flow – das größte Glücksgefühl beim Schreiben

Es gibt wirklich viele tolle Dinge am Schreiben.

Da ist das tolle Gefühl, das sich einstellt, wenn man eine Idee hat und ihr nachgeben darf. Das wunderbare Gefühl, wenn sich viele kleine Ideen zu einer ganzen Geschichte formen und auf magische Weise alle Dinge so zusammenpassen, dass die Geschichte so richtig rund wird. Herrlich!

Natürlich gibt es auch ein tolles Gefühl, wenn jemand das eigene Geschriebene für gut hält, aber bleiben wir heute einmal bei Gefühlen, die sich allein im stillen Kämmerlein einstellen können. Gefühle, für die es keine Dritten braucht.

Seit Wochen arbeite ich wieder daran, beim Schreiben ein gewisses Tempo drauf zu bekommen. Bei mir gilt:

Je höher das Schreibtempo, desto stimmiger der Text.

Deshalb macht es mir doppelt Freude, wenn ich endlich mal schnell viel Text produzieren kann. Also übe und übe ich, was mit einem Baby daheim gar nicht so einfach ist, weil man jeden Moment unterbrochen werden kann.

Und dann ist er plötzlich da. Völlig unerwartet.

Der Flow.

Das unglaubliche Gefühl, das sich einstellt, wenn alles fließt. Die Worte ergießen sich aus den Fingern und plötzlich steht da Text. Viel Text.

Wo ich mir häufig in einer halben Stunde 200 Worte abgequält habe, läuft es nun richtig gut und in der gleichen Zeit schaffe ich 600 Worte, die ich anschließend nicht zehn Mal überarbeiten will.

Gestern waren mein Ergebnis von etwa 5 Stunden Arbeit stattliche 2.800 Wörter, obwohl ich zwischendurch das Baby gefüttert und ein bisschen am PC gespielt habe.

Heute sind morgens um 9:00 Uhr auch schon über 1.000 Wörter fertig, obwohl ich ausreichend geschlafen habe.

Wie man es bekommt und woher es kommt?

Leider habe ich keine Ahnung, aber ich habe beschlossen, es zu feiern. Denn so kann ich vielleicht noch heute die Rohversion von Band 1 abschließen und mich morgen der Überarbeitung widmen.

Was mich antreibt, ist mein Wunsch endlich die ersten beiden Bände meiner Krimireihe in den Händen halten zu können. Sie in die Welt zu entlassen und sie ihre Leser finden zu lassen. Auch das ist ein sehr beflügelndes Gefühl. Vielleicht ist es verantwortlich für den Flow, vielleicht aber auch nicht.

Ich hoffe, bei dir fließt es auch. Hab eine schöne Woche.