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Wochenabschluss: Projektstatus KW 40/16

Herzlich Willkommen zu meinem Wochenrückblick.

Mein Projekt wächst und wächst, allerdings habe ich das Gefühl, in der Story sehr langsam voran zu kommen. Passend dazu habe ich in dieser Woche ein tolles Interview gelesen:

Auf  A Handful of Literature wurde die Autorin Anne Freytag gefragt, was ihre größte Schwierigkeit beim Schreiben sei. Und oh Wunder sie hat ähnliche Probleme wie ich. Sie nennt es „Schreibphasen, die sich anfühlen als würde sie durch Sirup schwimmen“.

Den Vergleich fand ich sehr treffend, denn im Moment hoffe ich darauf, dass die zähe Masse langsam wieder flüssig wird.

Weil der NaNoWriMo zum Ausprobieren da ist, möchte ich bei meinem NaNo-Projekt  mal einen anderen Ansatz ausprobieren, als bei diesem Buch. Ich möchte versuchen, das Buch aus der Schneeflockenmethode heraus zu entwickeln. Dabei werde ich mich nicht exakt an die Vorgaben halten, sondern viel mehr aus der Essenz heraus, die Details hineinarbeiten.

Ich behaupte einfach mal, dass ich im Editieren echt gut bin – also im Vergleich zu dem, was vorher auf dem Papier stand. Deshalb freue ich mich schon irre darauf, dass ich ab Dezember mein aktuelles Projekt editieren darf und dann endlich meinen perfektionistischen Ideal gerecht werden darf. Das schlecht Schreiben auf dem leeren Blatt ist für mich noch immer wirklich schwierig.

Darum will ich also Anfang, Mitte und Ende meiner NaNo-Geschichte als erstes in einem Satz hinschreiben und aus dieser kondensierten Masse heraus die Szenen entwickeln, die Figuren charakterisieren und das Umfeld mit Details anreichern. Du wirst erfahren, wie es funktioniert hat.

Wie schreibst du denn deinen ersten Entwurf?

Vielleicht kann ich deinen Ansatz auch mal ausprobieren. Vermutlich wird schreiben aber, wie so viele sagen, immer schwierig bleiben.

 

Was ich in dieser Woche wörtertechnisch geschafft, liegt auf ähnlichem Niveau, wie in der vergangenen Woche, bei etwa 12.000 Wörtern, allerdings verteilen die sich auf die Kurzgeschichte zum „Drogendeal“ und mein Projekt, das noch unter dem Arbeitstitel #LiebesLeben läuft.

 

Außer dem Schreiben habe ich mich in dieser Woche auch dem Blog-Look gewidmet. Ich bin dabei die Bilder auf dem Blog meinem ästhetischen Anspruch an Einheitlichkeit anzupassen. Mal sehen, ob mir das noch in Gänze gelingt. Ein bisschen was habe ich noch auf dem Zettel, ich habe allerdings erstmal eine Pause eingelegt, damit mich das nicht zu sehr vom eigentlichen Schreiben ablenkt. Zusätzlich zu den Bildern habe ich auch zwei neue Seiten hinzugefügt, auf denen du meine Lieblingswebseiten und den Status meiner aktuellen Projekte finden kannst.

Noch eine Ablenkung vom Schreiben habe ich in Facebook gefunden, wo ich seit dieser Woche nun auch zu finden bin. Falls du mich befreunden möchtest, findest du mich hier.

Ich habe mir ja sagen lassen, Facebook sei eine unverzichtbare Sache, wenn man Bücher schreibt. Im Moment ist das Bücherschreiben eher schwierig, wenn man Facebook hat, aber mal sehen, was (ob?) das nochmal Gutes bringt. Darf ich hier eigentlich sagen, dass ich Facebook eigentlich ziemlich doof finde? Nein, wenn du nichts Gutes sagen kannst, sag einfach nichts.

Immerhin habe ich über Facebook schon das oben genannte tolle Interview mit Anne Freytag gefunden.

 

Außerdem habe ich mir in dieser Woche ein Geschenk gemacht. Wenn ich längere Zeit am Rechner sitze, stört mich die scharfe Kante von der Metall-Tastatur des Mac und auf der integrierten Tastatur am Laptop komme ich auch nur begrenzt klar. Bei der Arbeit habe ich in den letzten Woche 2 Tastaturen verschlissen. Ich weiß also, das eine passende Tastatur echt wichtig ist. Auf der Suche nach dem richtigen Modell für meine Ansprüche, habe ich einen Artikel von Richard Norden gefunden, in dem er erklärt, worauf es bei der Wahl ankommt, wenn man mit der Tastatur viel schreiben möchte. Nach einer Stunde der Recherche auf Amazon hatte ich mich dann vorerst entschieden – allerdings wollten die sich doch tatsächlich bis Mitte nächster Woche mit der Lieferung Zeit lassen. Als verwöhnter Prime-Kunde habe ich das nicht eingesehen. Freitag nach Feierabend bin ich dann in die City gepilgert und habe einen Elektromarkt gestürmt, mir einen „Tech-Nick“ geschnappt und mich ordentlich beraten lassen. Dabei habe ich dann letzten Endes noch ein Schnäppchen gemacht, weil ich das Ausstellungsstück 10% günstiger bekommen habe.

Ich bin nun also im Besitz einer mechanischen Tastatur mit Cherry-Schaltern, auch wenn ich noch nicht ganz begriffen habe, was das nun heißt, aber Hauptsache es funktioniert! Jetzt habe ich Muskelkater in den Fingern, aber ich hoffe, ich gewöhne mich an die neue Belastung.

Der Mann im Haus hat beim Klappern meiner neuen Tasten schon gesagt:

„Boah, das nervt mich jetzt schon!“

Ich habe noch viel mehr Schreib-bezogenes Zeug, das mir im Moment im Kopf rumschwirrt, aber für heute soll das erstmal reichen.

Vielleicht magst du mir ja in den Kommentaren kurz schreiben, wie du deinen ersten Entwurf angehst. Ich würde mich freuen!

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