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Was treibt eigentlich Erin?

Huhu.

Ich habe länger nicht erzählt, was bei mir gerade so läuft. Das möchte ich gerne nachholen. Der 6. Januar ist fast vorbei, meine erste Arbeitswoche in diesem Jahr liegt schon wieder hinter mir. Ich hatte eine Woche Urlaub zwischen den Jahren, wie man so schön sagt. In der Woche war ich nicht ganz untätig, habe mich vor Eifer aber auch nicht überschlagen. Ein bisschen echten Urlaub habe ich absolut gebraucht.

Martins Hütte liegt seit Sonntag bzw. Montag bei meinen beiden ersten Testlesern. Am Anfang hat mich das noch ziemlich nervös gemacht, aber so langsam legt sich das wieder. Noch hat es mir niemand um die Ohren gehauen, aber beide sind noch nicht fertig. Ich bin dankbar, dass sie sich diese Mühe für mich machen, und werde sie daher auch nicht drängen, sich zu beeilen. Das heißt, es ist gut möglich, dass ich den angepeilten Veröffentlichungstermin Ende Januar verfehle, aber ich möchte lieber meinen Plan mit zwei Testleser-Reihen halten, als übereilt irgendwas Halbgares in die Welt zu schießen.

Neues aus der Selfpublisher-Welt

Einige meiner Kontakte veröffentlichen dieser Tage ihre Debüts als Selfpublisher. Das beobachte ich mit großem Interesse. Neid und Missgunst liegen mir fern, daher wünsche ich ihnen von Herzen alles Gute mit ihren Erstlingen!

Wenn ihr auch neugierig seid, was sich da tut, findet ihr hier die Werke, die mein Interesse erregt haben:

Was bei Erin sonst noch so lief

Ansonsten habe ich in den letzten Tagen gelesen (ja, das musste mal wieder sein).

Bereits vor dem Jahreswechsel hatte ich Felicity Greens „Der Teufel im Detail“ abgeschlossen. Der Hexenkrimi hat mir ganz gut gefallen und weil es immer nett ist, eine Bewertung zu einem Buch zu schreiben, das noch keine dreistellige Bewertungszahl hat, werde ich das auch in den nächsten Tagen erledigen. Es gibt in meiner Kategorien-Leiste noch den „Bücherschrank“, den ich bislang nicht sonderlich gefüttert habe. Dort werde ich meine Rezensionen für Amazon auch platzieren.

„Das Paket“ von Sebastian Fitzek hat es von meinem weihnachtlichen Geschenkestapel (siehe Bild unten) nun ins Regal gelesener Bücher geschafft (nennen wir es RGB?). Wer Thriller mag, wird sicher auch das Paket mögen, aber mir hat es eher ein beklemmendes Gefühl beschert als Glückseligkeit. Komisch, wo ich doch gerade selbst einen Thriller erstelle, aber meiner ist eben doch ganz anders. Das Paket bekommt keine Rezension von mir, das hat schon ca. 400 andere.

Da ich immer mehrere Bücher parallel lese, habe ich natürlich noch Angefangenes auf meinem Stapel, nach Fitzek war mir aber nach etwas „nettem“. Ich habe mir jetzt meinen ersten Liebesroman gegriffen. Genau, sowas habe ich bislang noch nicht gekauft/gelesen. Die ersten 100 Seiten von „Thoughtless“ (siehe Bild) habe ich jetzt hinter mir und empfinde die Lektüre als angenehm – Erin drückt sich etwas komisch aus, oder?

Und was schreibt Erin so?

Ich habe eine halbe Kurzgeschichte aus dem Universum meiner Krimireihe geschrieben und mir dann überlegt, dass ich diese Geschichte auch ganz anders angehen könnte. Das werde ich dann in den nächsten Wochen mal machen. Noch habe ich für diese Einsendung für eine Anthologie zum Glück viel Zeit.

Völlig hinterhältig hat mich am Donnerstag in der Mittagspause mitten im Gespräch ein fetter Hase (andere nennen das ein „Plotbunny“) über den Haufen gerannt und springt seit dem pausenlos in meinem Hirn herum. Da ich ihn nicht losgeworden bin, habe ich ihn mit nach Hause genommen und arbeite einen Projektplan für das dicke Häschen aus.

Wenn ich mich an diese Geschichte wirklich heranwage, werde ich ziemlich lange seeeeehr beschäftigt sein. Glücklicherweise besteht aber auch kein Mangel an interessanten Schreibprojekten, die mir im Kopf herumschweben, daher möchte ich nicht zu viel dazu sagen, bevor nichts spruchreif ist.

Ich habe da mal eine Frage an dich, die mich echt beschäftigt

Wenn ich ein Buch lese, dann macht mir das Spaß. Ich würde es ja sonst nicht lesen.

Wenn ich eine Rezension z.B. bei Facebook lese, fällt mir auf, dass viele Buchblogger von ihren aktuellen Büchern bzw. ihren Jahreshighlights unheimlich schwärmen. Das Buch habe sie total begeistert, mitgerissen, aufgewühlt… . Jetzt überlege ich, wann ich das letzte Mal so absolut überzeugt von einem Buch war oder es in mir wirklich etwas ausgelöst hat. Vielleicht habe ich einfach schon zu viele gute Bücher gelesen und bin irgendwie abgestumpft?! Stimmt etwas mit mir nicht? Bin ich zu kritisch mit anderen Autoren? Ich habe schon so meine absoluten Favoriten im Bücherregal, die ich auch immer wieder als solche anführe und die mir auch ein Leuchten in die Augen zaubern, aber es sind eben nur wenige.

Wie erlebst du das Lesen? Wie viele Bücher lösen wirklich intensive Gefühle in dir aus?

Ich bin sehr gespannt auf deine Antwort!

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