Projektstatus

Endlich mal wieder ein richtiger Wochenrückblick

Es ist zwar schon wieder Montag, aber ich bin einfach noch nicht früher mit dem Rückblick fertig geworden. Lass mich dir erzählen, was meine letzte Woche so für mich in petto hatte:

  • Mein Manuskript für Martins Hütte ist fertig und liegt ausgedruckt zum eigenen Testlesen auf meinem Schreibtisch. Das Ende hat mich noch einmal daran erinnert, warum ich die Geschichte unbedingt schreiben wollte, das war ein tolles Gefühl. Ich habe drei sehr neugierige Testleser, die schon darauf warten, es zu lesen.
  • Für mein Projekt #LiebesLeben habe ich eine größere Änderung beschlossen und begonnen sie umzusetzen. Bei den letzten Szenen war ich noch ziemlich blockiert,weshalb ich jetzt erstmal die größeren Entwurfsprobleme herauskehren werde. Vielleicht läuft es dann besser, ansonsten hilft nur noch „den Schluss komplett umschmeißen und alles anders machen“! Im Moment stehe ich beim Überarbeiten auf Seite 38 von 380, immerhin schon 10% geschafft. Nebenbei versuche ich mir einen Szenenplan zu meinen umfangreicheren Projekten anzulegen, von dem ich dir hoffentlich zeitnah berichten kann. Ich erhoffe mir davon, dass ich einen besseren Überblick darüber bekomme, wo bislang lose Enden bleiben oder ein Ungleichgewicht entsteht. Auch bei diesem Projekt hier wartet eine Testleserin sehnsüchtig auf das Ergebnis.
  • Weil #LiebesLeben noch nicht wie geplant abgeschlossen werden konnte, habe ich leider noch nicht anfangen können für meine Krimireihe zu basteln. Ich möchte mir hierfür ausführliche Charakterbögen und wichtige Orte etc. visualisieren, weil ich sie immer wieder brauchen werde, wenn ich in späteren Teilen auf Figuren oder Orte zurückkomme. Mein Gedächtnis kann ja nicht alle Arbeit allein machen…
  • Ich habe es endlich geschafft, ein Foto von mir sowohl auf dem Blog als auch auf Facebook zu bringen. Dafür habe ich extra mein kleines Fotostudio ausgepackt, die Haare gemacht und mir am Samstag ein aufwendiges aber natürlich aussehendes Make-up aufgelegt – normalerweise trage ich keins und sehe trotzdem so ähnlich aus wie auf dem Bild… Das Make-up diente eigentlich mehr zur Vorbereitung des Modells auf das Shooting… Ich bin glücklich, dass das Shooting mit meinem Liebsten an der Kamera so gut ausgegangen ist, normalerweise gebe ich irgendwann frustriert auf, was dann wieder ihn frustriert…

Alles gute Gründe zufrieden zu sein. Trotzdem habe ich immer noch das Gefühl, nicht genug erledigt zu haben… Ich muss da wohl mal ein ernstes Selbstgespräch führen.

Jetzt stehe ich vor der wichtigen Frage, wie ich den Stapel ungelesener Bücher (unter Buchbloggern als SUB bezeichnet) reduziert bekomme, damit ich mir zu Weihnachten neue schenken lassen kann…


Hier ein kleiner Blick in den Haufen, ich nehme deine Buchtipps daraus gern entgegen. Bis das hier aber nicht merklich geschrumpft ist, wird NICHTS neues gekauft. Gar nichts! Also kein Buch…

Nun habe ich ihn zumindest schon einmal neu sortiert und mir einen Überblick über die Genre-Verteilung verschafft. Fast jedes Buch davon verlockt mich, wenn ich es in der Hand habe, aber dann sehe ich ein anderes und finde das besser… So geht das immer weiter. Ein echt toller Stapel, aber ich muss doch auch mal wieder lesen und nicht nur anhimmeln und aufhäufen. Über Facebook habe ich in den letzten Wochen auch viele Bücher kennengelernt, die ich ebenfalls unheimlich gerne lesen würde…

Ausblick auf diese Woche:

  • Im Grunde bin ich genau da, wo ich sein wollte. Ich hatte mir den November für das NaNo-Projekt Martins Hütte freigenommen, das ja jetzt tatsächlich im ersten Entwurf fertig ist. Davor hatte ich zugegeben halbherzig mein Projekt #LiebesLeben abgeschlossen, um es jetzt wieder aufzunehmen. Genau das mache ich gerade. Hier geht es also weiter ohne Extradruck.
  • Ich möchte diese Woche mindestens ein Buch von meinem SUB weglesen (sind wir realistisch, mehr als eins wird es wohl nicht). Ich werde dir hoffentlich am nächsten Sonntag verraten, welches es getroffen hat.
  • Ganz dringend noch rechtzeitig das nächste Interview abstimmen, damit du am Donnerstag wieder eins lesen kannst – mein Vorsprung ist auf 0 geschrumpft.

Wie schaffst du es, deine Zeit zwischen Schreiben, Lesen, Leben und Arbeiten so aufzuteilen, dass nichts zu kurz kommt?