Belesen · Leben

Ein kriminalistisches Erbe für Natalie Ames [Rezension]

Heute gibt es meine Meinung zu einem eBook, das mich in der Cosy Crime Bestseller-Liste bei Amazon oder meinen „Kunden kauften auch“-Empfehlungen angesprungen hat. Eine gemütliche Kriminalgeschichte mitten in England, was will man mehr?

Was ist eigentlich Cosy Crime?

Ellen Barksdale – Tee Kaffee Mord: Der doppelte Monet

Cosy Crime - Der doppelte Monet von Ellen Barksdale

In meinen Worten – worum geht es?

Natalie Ames ist beruflich offenbar relativ flexibel und folgt daher ohne größere Schwierigkeiten dem Ruf des Erbes ihrer kürzlich verstorbenen Tante in das Örtchen Earlsraven. Aus ihrer Kindheit kennt sie noch die Gaststätte, die sie heute erben soll. Aber dieses Erbe könnte immerhin auch negative Auswirkungen mit sich bringen, deshalb will Statistik-Nerd Natalie erstmal alles auf Herz und Nieren prüfen. Ihr etwas merkwürdiger Freund ist von ihrer Idee wenig angetan und versucht, ihr die ganze Sache auszureden. Aber Natalie will die Zahlen sprechen lassen und kein vorschnelles Urteil fällen.

Würde ich mehr verraten, wären wir leider schon im letzten Drittel der Geschichte, also halte ich nun besser den Mund.

Meine Meinung zum Auftakt der Cosy Crime Reihe

Ja, also… Es ist wie es im TV häufig mit Pilotfolgen ist. Irgendwie geht es nicht so richtig los. wenn man eine Serie aufbaut, muss man natürlich erstmal Schauplatz und Figuren einführen. Diesbezüglich fühle ich mich hier gut betreut. Bis allerdings der Kriminalfall wirklich als solcher auftaucht, vergeht hier für mein Gefühl zu viel Zeit und der Fall ist außerdem ziemlich schnell gelöst. Als Krimi empfehle ich dieses Buch daher nicht.

Allerdings hat das Buch Charme. Genug Charme um einen schönen Folgeband zu versprechen und deshalb werde ich früher oder später auch den zweiten Band lesen. Mir gefiel Natalie als Protagonistin, aber noch besser finde ich ihren ebenfalls ermittelnden Sidekick… (wen ich meine, wird vermutlich jeder wissen, der das Buch komplett gelesen hat). Wen ich von Anfang an sehr schwer einordnen konnte, war dieser merkwürdige Freund. Braucht sie den noch oder können wir den nach dem ersten Band entsorgen? Ein komischer Kauz, der in meinen Augen überhaupt nicht zu Natalie passt.

Zusammenfassend sei also gesagt:

Es handelt sich hier um ein Buch mit wenig Story aber viel Atmosphäre, das ich gern gelesen habe. Kein richtiger Krimi – auch für einen Cosy Crime etwas zu wenig – aber eine großartige Idee für weitere Bände. (Sorry, welche Idee ich meine, muss ich leider für mich behalten…)

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