7 wichtige Schreib-Lektionen aus den ersten 16 Monaten meiner Autorenkarriere

16 Monate, jetzt spinnt sie wieder... Nach einem Jahr kann man sowas ja mal machen oder nach zu anderen Großereignissen, aber nach 16 Monaten ohne besonderen Anlass? Naja, so bin ich eben. Ich weiß nicht mehr genau, an welchem Tag ich mir gesagt habe - Komm, du schreibst jetzt einfach mal einen Roman. Irgendwann im Januar muss sich die Idee in meinem Kopf eingenistet haben. Ich war auf einem mehrtägigen Yoga-Retreat und hatte Zeit, mich mit mir selbst und meinen Wünschen zu beschäftigen. Da muss irgendwas passiert sein. Etwa im April habe ich tatsächlich begonnen, meinen ersten Roman niederzuschreiben. Natürlich waren die Anfänge dilettantisch. Was auch sonst?

Was passiert, wenn wir uns nicht mit der Hauptfigur identifizieren können oder wollen?

Ein spannendes Thema, auf das ich unter anderem wegen dieses Beitrags [Rezension] M.C. Beaton – Agatha Raisin und der tote Richter zu sprechen kommen möchte, sind Hauptfiguren. Es ist - sagen wir mal - üblich, dass Bücher Hauptfiguren haben, die wir toll finden können, während wir lesen. Viele von ihnen sind überdurchschnittlich schön, begehrenswert, klug und und und ... und haben von alledem keine Ahnung, was sie nun zusätzlich häufig auch noch sympathisch macht. Vielleicht verleiht der Autor der Figur dankenswerterweise noch die eine oder andere Macke, damit wir uns nicht übermäßig minderwertig vorkommen, aber im Grunde wären wir gern (ein bisschen) wie diese Figuren. Manche Autoren geben ihrer Hauptfigur mehr Macken. Manchmal bekommen wir es mit einem waschechten Versager in der Hauptrolle zu tun. Mit dem Versager oder einem makellastigen Charakter möchten wir uns nicht gerne identifizieren. Welche Gründe könnten wir Leser haben, ein Buch mit einer solchen Figur trotzdem zu lesen?

Über das Annehmen von Kritik und wie Übung (auch aus dir) einen Meister machen kann

Huhu, du bist sicher ein bisschen überrascht und hoffentlich auch ein bisschen erfreut, mal wieder etwas von mir zu hören. Wie in den letzten Beiträgen schon betont, hatte ich in den vergangenen zwei Monaten sehr viel mit mir selbst und meinem neuen Job zu tun. Keine Sorge, es geht mir gut, aber es gibt Zeiten im Leben, die anders verlaufen als geplant. So eine Zeit hatte ich im letzten Vierteljahr, weshalb ich auch die Interviewreihe zunächst unterbrochen habe. Auch das Schreiben lag ziemlich auf Eis. Im Mai habe ich kaum ein Wort zu Papier gebracht und im Juni habe ich an einer Kurzgeschichte gearbeitet, wenn meine Energiereserven es zuließen. Seit dem Monatswechsel habe ich nun aber endlich meinen ersehnten Sommerurlaub angetreten. Am Wochenende habe ich ein Buch gelesen und seit heute schreibe ich auch wieder fleißig. So, kommen wir mal zum Thema des heutigen Beitrags: Kritik annehmen und Übung

Über den Zettel der 1.000 Fragen

Heute habe ich einen Blogpost von der lieben Jacqueline Vellguth gelesen, der möglicherweise mein Schreibtempo optimieren wird. Um den hier geht's: Das XXX-File Tatsächlich gehe ich bei Änderungen, die mir unterwegs einfallen, sehr ähnlich vor. Jacky nennt das Dokument XXX-File, in das sie ihre "Offenen Fragen" notiert. Bei mir ist es eine lose Blattsammlung, hier mal eine Email an mich selbst oder ein Eintrag im Notizbuch zusätzlich habe ich auch noch Notizen in meinem Textdokument - also ziemlich konfus.

Über das Feedback von Testlesern und das Anbieten von Gratis-eBooks

Heute gibt es hier schon wieder was über Gefühle - ich bin echt ein Mädchen, was? Feedback - Freund oder Feind? Feedback ist ja so eine Sache, an der sich die Geister scheiden. Lob hört man immer gerne, es hilft einem aber häufig nicht weiter. Kritik braucht man zum wachsen, will man aber eher nicht … Über das Feedback von Testlesern und das Anbieten von Gratis-eBooks weiterlesen