Das Leben und das Schreiben

Stephen King hat da dieses Buch geschrieben. Ein Buch über das Schreiben. Und irgendwie auch über sein Leben, denn das Schreiben ist ein verdammt großer Teil seines Lebens. Zu diesem Buch werde ich keine Rezension schreiben. Ich werde dir nicht sagen, ob du es lesen sollst oder nicht, denn das kannst du halten, wie du möchtest. Während King dieses Buch schrieb, wurde er von einem Mann angefahren, der uns beinahe um viele gute Bücher gebracht hätte. Dieses Ereignis trennt für mich den alten King vom neuen King. Auch wenn es für viele vielleicht keinen Unterschied geben mag, für mich gibt es ihn. Einen erwachsenen King, der schreibt, weil er noch lebt und es immer noch liebt, es ihn am Leben hält. 

[Rezension] Carina Mueller – Hope & Despair 1: Hoffnungschatten

Ich habe mal wieder ein Buch beendet, das ich schon lange angefangen auf meinem SUB liegen hatte. Nach rund 20% hatte ich das eBook zunächst beiseite gelegt und erst beim "Aufräumen" des SUBs wieder hervorgeholt. Es ist mir ziemlich schwer gefallen, das Buch zu bewerten, aber nicht weil ich ein halbes Jahr Pause mitten im Buch hatte, aber lies selbst: Carina Mueller - Hope & Despair 1: Hoffnungsschatten Klappentext: **Wahre Gegensätze finden immer zueinander** Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…

Der Stapel ungelesener Bücher zwischen Scham und Stolz

Unter Lesenden wird häufig über ihn diskutiert, den Stapel ungelesener Bücher (im Folgenden als SUB bezeichnet). Wie groß ist er? Hast du ihn gezählt, vermessen oder gewogen? Belastet er dich? Möchtest du ihn abbauen? Was hindert dich daran? Manch einer berichtet beschämt, er habe 56 ungelesene Bücher *senkt den Blick und versucht sich zu verstecken*. Andere berichten stolz, sie hätten 173 ungelesene Bücher und damit eine tolle Auswahl für den nächsten Stromausfall/Erdbeben/Schneekatastrophe. Wie ich zu meinem SUB stehe und warum er ausgedient hat, erzähle ich euch im heutigen Beitrag.

[Rezension] M.C. Beaton – Agatha Raisin und der tote Richter

Meinen Urlaub - oh je, er ist fast um - habe ich vorwiegend mit Lesen und Faulenzen verbracht, was mir recht gut getan hat. Allerdings könnte ich noch drei weitere Wochen Urlaub gebrauchen. Fünf Bücher habe ich in diesem Urlaub nun schon gelesen. Eine recht stolze Leistung, wenn man mein Lesepensum des letzten Jahres zugrunde legt. (Falls in diesem Text "B"s fehlen, liegt es an meiner Tastatur... es muss wohl ein Krümel drin stecken... Ich kümmere mich später um diese Lappalie 😉 ) Nach dem ersten gelesenen Buch habe ich mir zwei neue gekauft - das hilft mir leider wenig beim geplanten Abbau meines Stapels ungelesener Bücher, ABER die zwei neuen sind ebenfalls schon gelesen, worauf ich mich dann mit drei weiteren belohnte... ein Teufelskreis! Der erste Neuzugang möchte heute mit einer Rezension bedacht werden. Es handelt sich um einen klassischen milieufernen (d.h. der Protagonist hat nichts mit polizeilicher Arbeit zu tun) Krimi - solche sind mir immer die liebsten! M.C. Beaton - Agatha Raisin und der tote Richter

[Rezension] Felicity Green – Der Teufel im Detail

Ich habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass ich meine Rezension von Felicity Greens "Der Teufel im Detail" überhaupt nicht auf den Blog gestellt habe... und bei Amazon ist sie genau wie einige andere meiner Bewertungen verschwunden oder nie erschienen. Nun denn, ich schreibe gerne noch einmal meine Meinung zu diesem Buch. Felicity Green - Der … [Rezension] Felicity Green – Der Teufel im Detail weiterlesen

[Rezension] Cassandra Clare – Clockwork Angel

Nachdem mir die Chroniken der Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare so gut gefallen haben, habe ich mir nun auch mal Clockwork Angel von ihr vorgenommen. Ich nehme mir mal die künstlerische Freiheit heraus und zeige dir hier eins der englischen Cover des Buches, weil ich die deutschen wirklich nicht mag. Es handelt sich um einen Urban-Fantasy-Roman mit jugendlichen Protagonisten, in dem sich Vampire, Schattenjäger, Dämonen und Co. tummeln. Die beiden Folgebände Clockwork Prince und Clockwork Princess bilden mit diesem Buch eine abgeschlossene Reihe in der Schattenjäger-Welt von Cassandra Clare. Alle Bücher der Reihe sind bereits als Taschenbücher in deutscher Sprache erschienen.

Über das Annehmen von Kritik und wie Übung (auch aus dir) einen Meister machen kann

Huhu, du bist sicher ein bisschen überrascht und hoffentlich auch ein bisschen erfreut, mal wieder etwas von mir zu hören. Wie in den letzten Beiträgen schon betont, hatte ich in den vergangenen zwei Monaten sehr viel mit mir selbst und meinem neuen Job zu tun. Keine Sorge, es geht mir gut, aber es gibt Zeiten im Leben, die anders verlaufen als geplant. So eine Zeit hatte ich im letzten Vierteljahr, weshalb ich auch die Interviewreihe zunächst unterbrochen habe. Auch das Schreiben lag ziemlich auf Eis. Im Mai habe ich kaum ein Wort zu Papier gebracht und im Juni habe ich an einer Kurzgeschichte gearbeitet, wenn meine Energiereserven es zuließen. Seit dem Monatswechsel habe ich nun aber endlich meinen ersehnten Sommerurlaub angetreten. Am Wochenende habe ich ein Buch gelesen und seit heute schreibe ich auch wieder fleißig. So, kommen wir mal zum Thema des heutigen Beitrags: Kritik annehmen und Übung