Belesen · Inspiriert · Leben

All you need is Love

Ein Beitrag zum Valentinstag? Nein, eigentlich nicht. Es ist vielmehr Zufall, dass dieser Beitrag ausgerechnet an einem 14. Februar erscheint. Heute geht es hier um die Liebe und ihre Rolle in meinen bisherigen Romanen und in meinem aktuellen Werk, auf das ich bei dir schon mal ein kleines bisschen Neugier wecken möchte. Außerdem verrate ich dir als kleinen Bonus auch noch meine ganz persönliche Liebesgeschichte, die ebenfalls ein paar amüsante Wendungen in petto hatte.


Mein erster Roman – Martins Hütte – war ein Kurzthriller mit einem wenig sozialen Hauptcharakter. Doch auch er hatte die Liebe gefunden und sie hat ihn verändert – für die Zeit, in der die Liebe in seinem Leben wohnte. Ich glaube daran, dass wir in der Liebe gewisse Kompromisse machen müssen. Damit meine ich nicht, wir sollten unsere Ansprüche an den Anderen herunterschrauben oder uns verbiegen. Nein, vielmehr meine ich, dass wir, wenn wir in einer Gemeinschaft leben wollen, bestimmte Eigenarten des Anderen akzeptieren sollten und unsere schlechtesten Angewohnheiten ein bisschen besser zügeln sollten. Vielleicht möchte euer Partner gern in der Großstadt leben, obwohl ihr viel lieber auf dem Land lebt – seid ihr bereit in dieser Hinsicht zurückzustecken oder muss er es tun?

Meiner Meinung nach sollten wir uns alle ein bisschen (!) zurücknehmen, um zu schauen, dass das Geben und Nehmen im Gleichgewicht bleibt.

In Emi Moorkamps erstem Fall – Unter Verdacht – spielt die Liebe ebenfalls eine Rolle. Nicht für meine Hauptfigur, aber für die Menschen, die sie umgeben. Wer Emi schon kennengelernt hat, weiß, dass sie sich sehr für ihre Mitmenschen interessiert. Ihre beste Freundin Miriam ist chronischer Dauersingle auf der Suche nach der ganz großen Liebe. Auch die Polizistin Charlotte ist Single und leidet unter ihrer Einsamkeit. Ihr Ex ist zwar noch immer irgendwie präsent, kommt aber als Partner nicht so recht in Frage. Dann kommt ihr auch noch ihr Hang zu bösen Jungs in die Quere… hach, die arme Charlotte.

In diesem Roman geht es also irgendwie um das Suchen nach Liebe, das viele von uns echt gut kennen – ich nehme mich da ganz gewiss nicht aus. Ich war während meines Studiums sehr lange Single und habe ebenfalls nach dem richtigen Partner gesucht. Emi macht das anders. Emi sucht nicht.

In ihrem zweitem Fall – Sündenfeuer – trifft sie allerdings auf einen Mann, der ihr den Kopf verdreht. Wie der Zufall so spielt, gestaltet sich aber auch diese Liebschaft nicht ganz einfach. Was aus ihr und dem attraktiven Kanadier wird, erfährst du ganz sicher in den nächsten Fällen.

Außerdem geht es in dem zweiten Fall aber auch um ein ganz anderes Modell. Warum muss es immer gleich die große Liebe sein? Darf man nicht auch mal eine Nacht mit jemandem verbringen, ohne dass das Folgen haben muss?

Und dann ist da mein neuer Roman, in dem sich alles um die Liebe dreht.

Tara möchte unbedingt den Mann zum Heiraten finden und sie weiß auch genau, wonach sie sucht. Attraktiv, nett, gut im Bett und ein angemessenes Einkommen wäre nett, damit er auch sie in die zukünftigen Kinder ernähren kann. So weit so klar.

Mit dem Mann, von dem sie sich einen Antrag erhofft, geht leider an einem Abend alles komplett den Bach herunter (oh, wie sehr ich diese Szene liebe!). Sie steht nicht nur vor den Trümmern ihrer Beziehung, sondern es verschlägt sie auch ans andere Ende der Welt – in ein ziemlich ländliches Stück Australiens. Keine heißen Surferboys, keine Parties, nur dieser eine attraktive Mann im ganzen Dorf. Natürlich zielt unsere Tara sofort mit Amors Bogen auf ihn. Doch die Dinge kommen erneut ein bisschen anders als geplant, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass sie einen bärtigen Hinterwäldler über den Haufen fährt.

So geht es also in Taras Roman darum, was passiert, wenn man nach Liebe SUCHT.


Zum Abschluss dieses kleinen Ausflugs in die Liebesgeschichten in meinen Büchern verrate ich dir noch meine ganz persönliche Liebesgeschichte:

In dieser langen Phase meiner Studienzeit, in der ich immer an die falschen Typen zu geraten schien, war ich Stammgast in einem Coffeeshop – wie könnte es bei einem Kaffeejunkie auch anders sein (ich hatte damals nicht einmal eine Kaffeemaschine – nein, ich war immer DA). Entsprechend war ich mit vielen der Mitarbeiter dort eng befreundet, denn das waren ja auch alle irgendwie Studenten. Ich hasste es, wenn die Mitarbeiter dort wechselten (mein innerer Monk mag es nicht, sich an neue Menschen zu gewöhnen). Eines Tages hörte eine Bekannte dort auf und kündigte mir schon an, dass ihr Cousin bald dort anfangen würde (wer hätte ahnen können, dass wir uns auf dem nächsten Weihnachtsfest ihrer Familie wiedersehen würden?).

Ich kam nach einiger Zeit mit dem neuen Mitarbeiter auf die Idee, ihn für ein Wochenende mit meiner Freundin zu verkuppeln, die mich besuchen wollte. Guter Plan, wie ich fand. Meine Gesundheit war dagegen und fesselte mich während ihres Besuchs mit Mittelohrentzündung an die Couch (wie das Leben manchmal eben so spielt).

Kurz darauf hatte dann irgendwie ich ein Date mit ihm. Heute haben wir eine wunderbare Tochter zusammen und die Geschichte ist schon 9,5 Jahre alt…

Verrate mir gerne, welche Geschichten über die Liebe du gerne erzählst…

Ich freue mich über deinen Kommentar.

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