[Rezension] Susanne Leuders – Strikers Fall

Wie ich zu dem Buch gekommen bin

Im vergangenen Jahr habe ich mir auf der Leipziger Buchmesse Angels Fall von Susanne Leuders gekauft, weil ich nach einer Lesung irgendwie auf dem Thema ihres Buches hängengeblieben bin. Anders als viele andere Bücher, die ich im letzten (und vorletzten) Jahr gekauft habe, habe ich dieses auch recht zügig gelesen. Ich war zunächst so mittelbegeistert.

Die Zeit verging und eigentlich hätte ich die Geschichte vergessen dürfen, aber genauso wie ich damals auf der Lesung hängengeblieben bin, blieb mir das ganze Buch im Kopf hängen. Wie ein Schluckauf, den man einfach nicht mehr los wird. Dann sah ich vor ein paar Wochen, dass es eine Fortsetzung zu dem Roman gibt. Und ich überlegte… ich überlegte auch öffentlich… und dann bot Susanne Leuders an, mich zu erlösen und schickte mir das Buch. Auch hier noch einmal vielen Dank dafür!

Susanne Leuders – Strikers Fall

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Klappentext:

Weder Amelie noch Striker können die gemeinsame Zeit und ihre Freundschaft vergessen. Dennoch scheuen sich beide davor, erneut Kontakt zueinander aufzunehmen. Striker schreibt sich seinen Verlust auf einem neu erstellten Angel-Account von der Seele, doch Amelie antwortet nie. Ein Leichenfund im Hafenbecken verändert allerdings alles. Amelie hat mittlerweile eine Ausbildung zur Polizistin durchlaufen und ist seit einigen Monaten bei der Mordkommission. Mit ihrem Partner Tom übernimmt sie ihren ersten großen Fall. Als sie am Tatort erscheint, ahnt sie noch nicht, dass dieser Mord sie zurück in den verlassenen Teil des Hafenviertels und somit zurück in die dunklen Ecken ihrer Vergangenheit führen wird. Erneut beginnt ihr Leben in seinen Festen zu wanken, denn sie erkennt den Toten sofort. Auch der Folgeband von Angels Fall erzählt eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Hass und ein Spiel, in dem keiner wirklich gewinnen kann.

 

Ich kehre zurück in die namenlose Großstadt, die die Heimat von Angel und Striker war. Beide sind wieder dort. Angel nennt sich nun mehr Amelie und hat mit dem alten Namen auch ihre rebellische Phase hinter sich gelassen. Auch ihren Nachnamen trägt sie nicht mehr. Sie ist nun Polizistin und sieht sich mit einer Reihe von Morden konfrontiert, deren Opfer sie so sehr an Striker erinnern, dass sie vor Sorge fast umkommt bzw. sie über ihren Schatten springt, um sich zu vergewissern, dass es ihm gut geht. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt erfährt sie, dass auch Striker sie nie vergessen hat.

Hach…

Und damit bin ich wieder mittendrin in dem Strudel widerstreitender Gefühle, die die Beziehung von Angel und Striker schon damals beherrschten und verhinderten, dass aus den beiden ein echtes Paar wurde. Ein Paar mit Happy End, nachdem der Fall gelöst und die Täter eingesperrt sind.

Hatte ich am ersten Band noch Kleinigkeiten auszusetzen, so ist mir bei der Lektüre dieses Buches kein einziges Manko aufgefallen… außer vielleicht, dass es nun vorbei ist… Ich bin sonst nicht so. Ich habe doch immer irgendwas zu meckern. Ich überlege noch mal. Nein. Nichts.

Keine Ahnung, wie die Autorin es fertiggebracht hat, mich derartig emotional mitzunehmen, dass ich nun trauere, weil meine Zeit mit Angel und Striker vorbei ist. Macht’s gut, ihr Zwei. Es war schön mit euch.

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