Schreibmonat Januar

Januar, neues Jahr, große Pläne… naja, du weißt ja, wie es dann läuft.

Es gab wenige Tage, an denen ich wirklich geschrieben habe. Aber ich habe mich viel mit meiner Geschichte beschäftigt. Aktuell werkle ich wieder an meinem Projekt Höhlenstaub, das ursprünglich mal eine Serie werden wollte. Zunächst habe ich überlegt, daraus eine kleine Reihe zu machen, doch dabei hätte ich mich auf einige wenige Erzähler beschränken müssen. Das hätte bedeutet, mich von vielen kleinen Geschichten zu verabschieden. Ich habe hin und her überlegt, wie das ganze zu bewerkstelligen wäre und schließlich mit drei ausgewählten Erzählern einfach angefangen.

Dann kam eine Nacht, in der ich so gar nicht in den Schlaf gefunden habe, weil mir die Geschichte und ihr Konzept im Kopf herumspukte. Immer wieder habe ich nach der Kerngeschichte gesucht. Natürlich gibt es sie – die große Sache im Hintergrund, das Warum, die Erklärung des großen Ganzen. Aber eigentlich geht es nicht darum, sondern um die Figuren.

Also habe ich das Konzept noch einmal umgeschmissen! Was genau dabei rausgekommen ist, verrate ich dir beim nächsten Mal.

Insgesamt habe ich ungefähr 7.000 Worte auf Papier gebracht, aber da ich mit dem bereits ca. 60.000 Wörter starken Projekt noch einmal von vorn angefangen habe, zählt das ungefähr als 0… oder -53.000.

IMG_0439Das tägliche Schreiben hat aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. Obwohl ich wegen des Nachwuchses zur Zeit nicht arbeiten gehen muss, habe ich doch alle Hände voll zu tun und komme scheinbar an keiner Stelle richtig voran. Mir fällt es schwer, einen geregelten Tagesablauf zu finden, wenn es so viele Querschüsse gibt, aber ich werde schon lernen, damit zurecht zu kommen. So viele andere Menschen schaffen das auch.

Seit drei Wochen bin ich nun also von morgens bis abends mit der kleinen Maus allein zuhause und kümmere mich um sie, die beiden Hunde und gefühlt den Rest der Welt. Ich versuche, wann immer das Wetter es zulässt, viel draußen zu sein und das klappt auch ganz gut. In der Zeit wächst mein Projekt immer ganz toll, nur fließen die Worte leider nicht in die Textdatei. So fühlt es sich beim Tippen dann immer an, als müsste ich noch so unglaublich viel aufholen, weil mein Kopf schon mittendrin ist, während ich den Anfang schreibe. Aber das hat auch Vorteile, denn so kann ich Dinge, die am Ende wichtig werden, schon früh ganz natürlich einarbeiten, während mich das beim Überarbeiten sonst immer ziemlich viel Mühe kostet.

Außerdem habe ich außergewöhnlich viel gelesen, was mir endlich mal wieder richtig viel Spaß gemacht hat.

Für den Februar versuche ich noch einmal durchschnittlich 600 Wörter pro Tag und wirklich täglich zu tippen (selbst wenn es mal nur ein Satz sein sollte). Wenn ich das schaffe, möchte ich mich im März auf 700 Wörter steigern. So sollte ich dann ganz gut vorankommen – hoffe ich.

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Wie sieht es denn bei dir aus?

2 Gedanken zu “Schreibmonat Januar

    • erinjsteen schreibt:

      Dankeschön. Nein, ich schmeiße nichts weg. Starte in einer neuen Datei und packe den passenden Inhalt als Geistertext hinein. Dann schreibe ich dem Geistertext „hinterher“ sofern es passt. Also alles wird neu formuliert, aber ich weiß schon, wo es lang geht.

      Gefällt 1 Person

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