[Rezension] Lisa J. Smith – Night World: Engel der Verdammnis

Wie ich zu dem Buch gekommen bin

Nachdem mich der erste Roman der Autorin (Lisa J. Smith – Der magische Zirkel: Die Ankunft) vollends überzeugt hatte, beschaffte ich mir bei ReBuy alles, was zu einem vernünftigen Preis dort erhältlich war. So auch die Night World Romane. Die Bücher waren übrigens alle extrem günstig (ich habe für keinen mehr als 2 € bezahlt), obwohl ich die beste verfügbare Qualität (in der Regel „sehr gut“) gewählt habe.

Mir ist leider noch immer nicht ganz klar, in welcher Reihenfolge die Night World Romane zu lesen sind. Für mich war Engel der Verdammnis auf jeden Fall der erste Teil und wie es scheint, gehören die Geschichten zwar zu einem gemeinsamen Universum, aber die Figuren scheinen nicht wiederholt aufzutreten oder es scheint nur wegen der Klappentexte so.

Lisa J. Smith – Night World: Engel der Verdammnis

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Klappentext:

Ein wunderschöner Engel rettet Mauerblümchen Gillian das Leben – und macht sie über Nacht zum Star der Highschool: Sexy und charmant gewinnt sie die Herzen ihrer Mitschüler und die Liebe ihres Schwarms David. Doch dann offenbart der vermeintliche Engel sein wahres Gesicht …

Ja, na klar, wieder mal ein Mauerblümchen, das von einem übernatürlichen Wesen gerettet wird und dann wird ihr endlich der Ruhm und die Anerkennung zuteil, die sie sich schon immer gewünscht hat.

Ganz so lässt sich das hier aber nicht an, denn Gillian ist nicht in den Engel verliebt sondern in ihren Mitschüler David – und zwar gefühlt schon immer. Und David ist ein normaler Junge. Aber beginnen wir … am Anfang.

Mir gefällt die Eröffnung des Buches sehr gut. Wir begleiten hierbei die schüchterne Gillian auf dem Heimweg. Nachdem ihre Mitfahrgelegenheit sie sitzengelassen hat, muss sie allein durch den verschneiten Wald nach Hause und hört plötzlich ein Kind um Hilfe rufen. Selbstlos verlässt sie die sichere Straße und wagt sich tiefer in den Wald, um dem Kind zu helfen. Statt das Kind zu finden, gerät sie dabei selbst in Lebensgefahr und stirbt. Nun ja, zumindest ein bisschen.

Der Engel rettet sie und sie läuft halb erfroren ihrem Schwarm David in die Arme, der sie nach Hause bringt. Dabei kommt ihm seine Freundin zur Hilfe und konfrontiert Gillian mit der eisigen Realität, denn ihr tapferer Held ist bereits vergeben. In der Nacht taucht ihr Engel wieder auf und verspricht ihr, dass sich alles zum Guten wendet, wenn sie ihm nur vertraut.

Das Buch bietet aus meiner Sicht viele Wendungen, von denen nicht jede unerwartet kommt, aber in der Gesamtheit passiert auf den knapp 300 Seiten eine ganze Menge. Mir gefiel mal wieder, wie Lisa J. Smith klar auf ihr Ziel zusteuert. Kein Satz ist zu viel und erscheint im Rückblick wie ein unnötiger Seitenfüller. In rasantem Tempo zog es mich in die Geschichte und ich habe auch dieses Buch der Autorin in wenigen Stunden durchgelesen.

 

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