[Rezension] Jay Asher – Dein Leuchten

Wie ich zu dem Buch gekommen bin

Kurz vor Weihnachten 2016 durfte ich in der Buchhandlung einige Bücher für meine Wunschliste nominieren. Aus einem Impuls heraus habe ich neben einigen „sicheren Sachen“ (also bekannte Autoren, neue Teile von Reihen etc.) auch auf Jay Ashers „Dein Leuchten“ gezeigt. So begab es sich, dass dieses Buch unter dem Weihnachtsbaum landete. Nun war es aber ein echtes Weihnachtsbuch und die Weihnachtszeit schon wieder vorbei. Mit dem Lesen „musste“ ich dann also bis zur nächsten Vorweihnachtszeit warten und hatte das Buch schon fast wieder vergessen.

Jay Asher – Dein Leuchten

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Klappentext:

So wunderbar romantisch wie eine heiße Schokolade vorm Kaminfeuer …

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …

Friedlich und wunderbar romantisch!

Es gibt so Vieles, was dieses Buch nicht hat: Dreiecksgeschichte, Action und echte Spannung. Für Manche mag das etwas Negatives sein. Für mich war es genau das Richtige.

Die Geschichte von Sierra, dem Mädchen von der Weihnachtsbaumfarm, und Caleb, dem Jungen, der Bäume verschenkt, ist eine gradlinige Liebesgeschichte mit wenig Höhen und Tiefen. Sie lernen sich kennen, verlieben sich und beide versuchen, seine Dämonen aus der Vergangenheit in den Griff zu bekommen und gegen die Vorurteile ihrer Mitmenschen anzugehen. Über allem schwebt das Verfallsdatum ihrer Beziehung, denn Sierra ist nur für kurze Zeit in Kalifornien, um mit ihrer Familie Weihnachtsbäume zu verkaufen. An Weihnachten soll daher alles enden. Wunderbar romantisch, friedlich und unschuldig!

Das Tempo der Geschichte ist angenehm gleichmäßig und der Stil leicht zu lesen. Es gibt keine rasanten Abschnitte und keine unnötigen Längen. Das Buch eignet sich damit bestens für einen Abend vor dem Kamin mit einigen Tassen heißer Schokolade und einer Kuscheldecke.

Die wichtigsten Figuren sind sehr schön beschrieben und jeder hat auch so seine Ecken und Kanten, was ich immer sehr angenehm finde. Ich mochte die kalifornische Freundin Heather und die beiden Freundinnen aus Oregon Elisabeth und Rachel, auch Sierras Eltern waren sympathisch und handelten nachvollziehbar.

Ich habe den Roman in der Vorweihnachtszeit gelesen und er passte einfach perfekt hinein. Normalerweise sind Liebesgeschichten nicht ganz so mein Genre. Ich habe noch nicht viele davon gelesen, kann also nicht beurteilen, ob dieses Buch objektiv wirklich etwas Besonderes ist – für mich war es auf jeden Fall ein Highlight und ich bin froh, dass ich es entdeckt habe.

 

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