[Bloggervorstellung] Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.

Herzlich Willkommen zur Bloggervorstellung,

in diesem Format stellen sich Blogger Autoren vor, die für eine Zusammenarbeit zur Verfügung stehen. Hab keine Scheu, den Blogger zu kontaktieren, der zu deinem Buch oder Projekt passen könnte.

Große Verkäufe können wir häufig nur durch mediale Aufmerksamkeit generieren. Blogger können uns dabei helfen, die Reichweite unseres Buches zu vergrößern. Das klappt natürlich nur, wenn der Lesegeschmack der Abonnenten des Bloggers zu unserem Buch passt. Damit du einen Einblick bekommst, wer zu dir passen könnte, stelle ich dir unter dem Titel [Bloggervorstellung] zahlreiche Blogger vor.

Heute geht es weiter mit Michèle von Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. :


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Name/Alter

Michèle Linzel, stolzes Novemberkind und stolzes Kind der 90er (Jahrgang 91).

Wie würdest du dich beschreiben?

Mein zwei wichtigsten Eigenschaften: 

Ich bin ehrlich und gerecht, denn das sind die beiden Dinge, deren Gegenteil ich bei anderen auf den Tod nicht ausstehen kann.

Ansonsten bin ich aber auch ziemlich faul, was mein reales Leben angeht und auch recht chaotisch. Den Gegenzug bietet hier mein relativ durchstrukturierter Facebookblog, auf dem ich täglich aktiv bin.

Was Bücher angeht, gebe ich mein ganzes Herzblut, wenn mir etwas gefällt. 🙂

Ich bin tierlieb und tätowiert.

Das sind so die wichtigsten Dinge 🙂

Wie lange bloggst du schon über Bücher?

Angefangen habe ich am 29. Juni 2016, davor war ich bereits ein-zwei Jahre aktiver Bücherwurm. Richtig los ging es allerdings erst so ab November/Dezember 2016, zu dem Zeitpunkt habe ich meine ersten Aktionen gestartet, die ersten Interviews geführt und begonnen täglich zu posten.

Geht es auf deinem Blog nur um Bücher oder widmest du dich auch anderen Themen?

Mein Blog ist, wie der Name schon sagt, ein fast reiner Bücherblog. Es geht um mich und mein Leben mit Büchern. 

Da ich Funkos und Tassen sammel, verliebt bin in den Sternensand Verlag und alles was damit zu tun hat, Harry Potter Narr bin und auch gern andere Inhalte aus meinem Leben teile, kann es auch mal sein, das es dazu den ein oder anderen Beitrag gibt.

Bücher sind zwar der Hauptbestandteil, aber ich bin gerne vielseitig und es soll ja auch nicht langweilig werden. 😉

Wie viele Abonnenten hat dein Blog bereits und auf welchen Kanälen kann man dir folgen? 

Ich habe einen reinen Facebookblog (http://www.facebook.com/buechersuchti) mit aktuell ca. 1.560 Followern, Tendenz steigend, juhu! *__*

Ich freue mich über jeden, der dazu kommt, dann ich liebe einfach den Austausch mit Lesern, die Diskussionen und und und. Alles was mit Kommunikation zu tun hat und sei sie noch so klein. ❤

Einen Blogspot oder WordPress Blog besitze ich aus dem Grund nicht, weil ich mein ganzes Herzblut in meine Facebook Seite lege und das könnte ich nicht, wenn ich noch von anderer Seite technisch belangt werden würde.

Es ist mir schlicht zu viel Aufwand, da ich zu 95% auch über mein Ipad arbeite, das mich jetzt schon einige Jahre treu begleitet.

Aber seit kurzem bin ich auch auf Instagram zu finden. Dort poste ich nicht so regelmäßig wie bei Facebook, aber wenn mir was am Herzen liegt oder ichein besonders gutes Foto gemacht habe, kann man es auch dort finden.

Habe dort allerdings erst 156 Follower. Das ist okay. 🙂

Zu finden bin ich unter bookish_wolfheart, weil mein Blogname laut Instagram zu lang war. 😅

Postest du deine Rezensionen auch auf anderen Plattformen? 

Ja, für einige ist das jetzt ein negatives Kriterium, aber mit Lovelybooks habe ich nicht viel am Hut.

Wenn ich Rezensionen schreibe, poste ich sie vorrangig auf meinem Blog, Amazon und büchertreff.de – bei Wunsch auch gern auf der Homepage des Verlages.

Es gibt nur einen Verlag, für den ich blogge, der eine größere Bandbreite voraussetzt, bei allen anderen Rezensionsexemplaren bediene ich allerdings nur die drei oben genannten.

Aber ich bin anderen Portalen nicht abgeneigt, wenn es gewünscht ist. 🙂

Was für Bücher/Genre magst du besonders?

Ich liebe Fantasygeschichten, ganz besonders außergewöhnliche, mit WIRKLICH, RICHTIG unvorhersehbaren Wendungen. Leider sind mir davon bis jetzt ganz wenige untergekommen.

Dabei unterscheide ich allerdings nochmal…

High-Fantasy lese ich nur, wenn es sich in seichteren Gefilden bewegt.

Herr der Ringe und alles, was in Bernhard Hennen Richtung geht, mag ich leider nicht bzw. kann mich nur schlecht darauf konzentrieren.

Elfen sind mir trotzdem immer willkommen.

Urban Fantasy habe ich noch nicht so viel gelesen, steht aber mit auf der Favoritenliste.

Romantasy (gerne auch mit Gay-Anteil, solange es nicht in den Erotikbereich rutscht – also Lara Adrian und J. R. Ward Romantasy sind super!) lese ich auch sehr gern, solange Romantik und Fantasy ausgeglichen sind.

Funtasy mag ich auch, denn wer lacht denn nicht gern? 🙂

Dann stehen noch Dystopien, Horror (gern auch in Richtung Festa-Extrem), Thriller und New/Young Adult auf meiner Leseliste, aber das auch eher zwischendurch.

Vampire, Werwölfe und Gestaltwandler aller Art sind mir die liebsten Begleiter. ❤

Ausnahmen mache ich bei Liebesromanen, denn die lese ich eigentlich gar nicht.

Nur, wenn sie mir von allen Seiten empfohlen worden sind/und/oder aus einem meiner Verlage stammen, für die ich blogge, lese ich auch dieses Genre.

Bsp für Empfehlung: Teil 1 & 2 der Romance Elements Serie aus dem Lyx Verlag – beide Bücher haben mich umgehauen!

Bsp für Verlage:  SAMe Love, Emilia, Melinda, Unlike aus dem Sternensand Verlag

Was für Bücher/Genre magst du gar nicht?

Wie schon erwähnt lese ich eigentlich kaum Liebesromane (kenne aber viele Blogger, die ich da auch wärmstens empfehlen kann!), denn dieses ewige Rumgesülze, hin und her, Liebe/Trennung, blabla, das kenn ich schon zu Genüge.

Gar nichts anfangen kann ich mit historischen Romanen oder alles, was mit Historie zu tun hat – was eigentlich ganz witzig ist, denn Geschichte war in der Schule mein bestes Fach. 😅

Aber es sagt mir halt überhaupt nicht zu.

Und auch mit Krimis verbindet mich nichts. Das verläuft für mich immer nach Schema X. Detectivromane sagen mir auch nicht zu.

Was ist dir beim Lesen besonders wichtig? 

Darüber habe ich noch nie so genau nachgedacht. Klar, in meinen Rezensionen gehe ich immer auch auf die und die Punkte ein, aber ein genaues Schema habe ich da nicht. Für mich muss halt alles zusammenpassen.

Alter und Geschlecht der Hauptperson sind nicht wichtig, solange es authentisch ist. Für mich darf sich kein – so doof das auch klingt – Opa wie ein 17 jähriger benehmen und auch anders herum kommt das nicht gut. Es sei denn, der Opa steckt im Körper des 17 jährigen. Das ist natürlich okay. 😉

Zum Thema Spannung: 

Ein richtig, richtig gutes Buch hat für mich unvorhersehbare Wendungen.

Es muss nicht im Übermaß spannend sein, solange es mich mit anderen Dingen, wie z. Bsp. dem Schreibstil fesseln kann.

Sympathische Protagonisten sind ebenfalls wichtig, aber noch wichtiger ist es für mich, dass ich mich in sie hineinversetzen kann. Ob das durch die Ich-Perspektive geschieht, oder einfach durch einen tiefgehenden Schreibstil, ist dabei egal.

Ich liebe es einfach, direkt mit den Protas mitzufiebern und ihre Gefühle wie die meinen zu erleben und auch nachvollziehen zu können.

Da kann der/die Prota auch gern ein Badboy/Girl sein. 

Solange obiges gegeben ist, kann es nicht schlecht werden.

Brichst du Bücher auch ab, wenn ja, in welchem Fall?

Grundsätzlich eigentlich nicht, ich bin dann mehr die, die Seiten überspringt, damit es schnell zuende ist.

Ich gebe jedem Buch die Chance, zum Ende hin noch besser zu werden.

Und Reziexemplare breche ich sowieso ungern ab. Das fühlt sich so unvollständig an.

Bisher habe ich in meinem Bloggerjahr erst ein Buch das auch nur, weil die Geschichte so langatmig wurde und sich so meinem Metier entzog und sich dermaßen viele Punkte vermischten, dass ich mich einfach nicht mehr konzentrieren konnte.

Welche Formate liest du?

Ich bin konsequente Ebookverweigerin. Hier werden die meisten jetzt aussteigen, da sie vermutlich nur solche als Reziexemplare vergeben. Das ist okay und stört mich auch nicht. Ich brauche keine Unmengen an gratis Büchern, um mich zu profilieren oder Ähnliches. 

Das heißt jetzt aber nicht, dass ich sofort alle abweise, die mir ein Ebookreziexemplar anbieten. Denn man kann auch so, ganz ohne Buch, eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen, Werbung machen, sofern Genre und Buch mir vom KT zusagen und ich biete auch immer wieder gern Empfehlungen zu meinen Bloggerkolleginnen an. 

Einzige Ebookausnahmen sind auch hier wieder: Meine Verlage und Autoren, für die ich offiziell blogge. 🙂

(Was wiederum nicht heißt, dass andere automatisch ausgeschlossen sind, nein, es ist nur etwas schwieriger. :D)

Wie ist dein Bewertungssystem?

Auf Amazon und Co bewerte ich mit ganz normalen Sternen. Bei Facebook setze ich den Vorsatz „Suchti“ hinzu. Also Suchti-Sterne. Aber auch hier bleibt es bei 1-5.

In meiner ganzen Bloggerlaufzeit habe ich allerdings erst 3-4 Sterne in der Kategorie 1-2 Sterne vergeben.

Zum Einen, weil in jedem Buch Arbeit steckt und ich diese zu würdigen weiß und das auch respektiere. Zum Anderen jedoch, weil ich selten Bücher lese, die mir nicht gefallen. Da muss ein Buch wirklich sehr schlecht sein, um diese Bewertung von mir zu bekommen. (Was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass man davor bei mir keine Angst haben muss.)

Das Cover fließt in keine meiner Bewertungen mit ein, denn für mich gehört es einfach nicht zur Geschichte. Klar, es zeugt en Abbild dessen, was einen erwarten kann – meistens. Aber es gehört einfach nicht in die Bewertung einer Story. Punkt. Verstehe ich auch bei anderen nicht. 

Ich kann mal ein Wort darüber verlieren, wenn es mich echt umhaut oder einfach sehr hässlich ist, doch es wird dafür keinen Stern bekommen oder abgezogen kriegen.

In meinen Rezensionen gehe ich, seit ich meinen Stil gefunden habe, immer auf den Schreibstil, die Protagonisten und ihre Authentizität, sowie die Spannungskurve ein.

Manchmal lasse ich auch meine Erwartungen einfließen, wenn ich denn welche hatte und ob sie erfüllt worden sind oder nicht.

Alles andere hängt vom Buch ab. Ich habe da kaum Regelmäßigkeiten.

Hast du eine Rezension, auf die du besonders stolz bist? 

Auch wenn es zwei meiner Ausnahmsleseerlebnisse sind, ja, die habe ich.

https://www.facebook.com/Buechersuchti/posts/672862856253028 Wie die Luft zum Atmen

https://www.facebook.com/Buechersuchti/posts/683333448539302 Wie das Feuer zwischen uns

Beide Rezensionen waren für mich etwas Besonderes, denn es sind Bücher, die mich sehr berührt haben und natürlich nicht aus meinem üblichen Genre stammen.

Solche Bücher hallen nach und helfen mir dabei die Worte in meinen Rezensionen weiterzutragen. Alleine die Kommentare dadrunter, wie z. Bsp: So tolle Worte, ich weine gleich, machen mich sehr stolz.

Aber auch meine anderen Rezensionen sind spiegeln das wieder, was ich empfinde. Wenn mir Bücher gefallen haben oder mittelprächtig sind, sind die Rezis meist länger, weil ich dann viel zu sagen habe.

War ein Buch nicht so toll, merkt man das meistens auch direkt an der Länge meiner Rezensionen.

Für welche Aktionen bist du zu haben? 

Ich bin eigentlich für jeden Spaß zu haben, wenn mein Leseplan, mein Blogplan und meine Arbeitszeit das zulassen. (Nein, ich plane das nicht alles vorher durch, ich habe das meistens im Kopf oder als Notiz auf meinem Ipad und weiß meistens im Voraus wann und wie lange ich was machen kann.)

An Blogtouren habe ich bereits teilgenommen, da braucht es aber auch mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit, damit ich das vernünftig vorbereiten und organisieren kann (ich kleiner Perfektionist…), theoretisch kann ich aber auch bei Krankheit schnell mal einspringen, wenn es kein allzu großer Beitrag werden muss.

Vorablesen ist eher schwierig, da ich von meinen Verlagen sehr zeitintensiv eingespannt bin. Fragen kostet nichts, vielleicht packt mich euer Buch von der ersten Sekunde (wie zum Beispiel bei Madeleine Puljic mit Noras Welten) dann schiebe ich auch gern mal was dazwischen, ansonsten suche ich mir die Sachen gern selbst, denn dann kann ich das ich besser einplanen.

Interviews sind immer super. 

Ich lasse mich gern interviewen, stelle aber auch umgekehrt gerne außergewöhnliche Fragen. Nicht das öde, schnöde Larifari, wo kommst du her, was machst du und warum machst du das. :p

Abwechslung, wie schon gesagt.

Was mich auch immer ganz besonders reizt, sind Aktionen, bei denen man lachen kann, muss, was auch immer. Wenn ihr in diese Richtung was plant – ich bin dabei, auch wenn’s peinlich wird. 😜

Wie kann ein Autor am besten Kontakt zu dir aufnehmen? 

Auf gar keinen Fall möchte ich überfallen werden!

Sympathie ist mir das Wichtigste.

Ihr könnt‘ mich gerne über den Nachrichtenbutton auf meiner Seite kontaktieren oder mir eine Email an michele.linzel@hotmail.com schreiben, dann erwarte ich allerdings eine korrekte Anrede, denn mein Name steht ja schon in der Emailadresse!

Mir ist das völlig wurscht, ob ich mit „Sie“ oder „Du“ angeredet werde, ich kann mit beiden Dingen souverän umgehen. 

Womit ich nicht so gut umgehen kann ist:

Hallo du, ich bin XY, schau mal hier ob das was für dich ist und kannst du mich dann empfehlen.

Nein. Ende der Durchsage.

Vor allem dann nicht, wenn der/diejenige nicht mit Ablehnung umgehen kann.

Ich hab es eigentlich immer ganz gerne, wenn mich Autoren anschreiben und auf meine Antwort warten, bevor sie mit Klappentext und Cover ankommen.

Sprich ein: Hallo, ich bin der/die XY und hab da mal eine Frage… (und dann warten, bis ich antworte, das tue ich meist im Laufe des Tages) ist mir lieber, als wenn man mich gleich mit allen Infos überfällt.

Ich stelle lieber Gegenfragen und komme ins Gespräch, als das mir alles vor die Nase gesetzt wird.

Denn dann kann ich die Sympathie der Leute auch besser einschätzen.

Grundsätzlich ist es aber nicht falsch schon mal das Genre zu nennen und kurz das Anliegen zu erklären (Worum geht es: Werbung, Rezension, Hilfe usw?!).

Auch wenn ich jetzt hier ganz oft von Verlagen gesprochen habe, die Selfpublisher dürfen sich natürlich ebenfalls sehr sehr gern melden. ❤🙌

Ihr werdet merken, ich bin ein ganz umgänglicher Mensch. 🙂

Und das ist auch ein Leitsatz, der mich immer begleitet:

Hinter jeder Maschine sitzt ein Mensch, der sie bedient.

Oder wie Tim Bendzko es sagen würde: Ich bin doch keine Maschine. ❤

Alles Liebe und ich freu mich auf euch.

Eure Micky

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