Was passiert, wenn wir uns nicht mit der Hauptfigur identifizieren können oder wollen?

Ein spannendes Thema, auf das ich unter anderem wegen dieses Beitrags [Rezension] M.C. Beaton – Agatha Raisin und der tote Richter zu sprechen kommen möchte, sind Hauptfiguren. Es ist - sagen wir mal - üblich, dass Bücher Hauptfiguren haben, die wir toll finden können, während wir lesen. Viele von ihnen sind überdurchschnittlich schön, begehrenswert, klug und und und ... und haben von alledem keine Ahnung, was sie nun zusätzlich häufig auch noch sympathisch macht. Vielleicht verleiht der Autor der Figur dankenswerterweise noch die eine oder andere Macke, damit wir uns nicht übermäßig minderwertig vorkommen, aber im Grunde wären wir gern (ein bisschen) wie diese Figuren. Manche Autoren geben ihrer Hauptfigur mehr Macken. Manchmal bekommen wir es mit einem waschechten Versager in der Hauptrolle zu tun. Mit dem Versager oder einem makellastigen Charakter möchten wir uns nicht gerne identifizieren. Welche Gründe könnten wir Leser haben, ein Buch mit einer solchen Figur trotzdem zu lesen?

[Rezension] M.C. Beaton – Agatha Raisin und der tote Richter

Meinen Urlaub - oh je, er ist fast um - habe ich vorwiegend mit Lesen und Faulenzen verbracht, was mir recht gut getan hat. Allerdings könnte ich noch drei weitere Wochen Urlaub gebrauchen. Fünf Bücher habe ich in diesem Urlaub nun schon gelesen. Eine recht stolze Leistung, wenn man mein Lesepensum des letzten Jahres zugrunde legt. (Falls in diesem Text "B"s fehlen, liegt es an meiner Tastatur... es muss wohl ein Krümel drin stecken... Ich kümmere mich später um diese Lappalie 😉 ) Nach dem ersten gelesenen Buch habe ich mir zwei neue gekauft - das hilft mir leider wenig beim geplanten Abbau meines Stapels ungelesener Bücher, ABER die zwei neuen sind ebenfalls schon gelesen, worauf ich mich dann mit drei weiteren belohnte... ein Teufelskreis! Der erste Neuzugang möchte heute mit einer Rezension bedacht werden. Es handelt sich um einen klassischen milieufernen (d.h. der Protagonist hat nichts mit polizeilicher Arbeit zu tun) Krimi - solche sind mir immer die liebsten! M.C. Beaton - Agatha Raisin und der tote Richter

[Rezension] Felicity Green – Der Teufel im Detail

Ich habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass ich meine Rezension von Felicity Greens "Der Teufel im Detail" überhaupt nicht auf den Blog gestellt habe... und bei Amazon ist sie genau wie einige andere meiner Bewertungen verschwunden oder nie erschienen. Nun denn, ich schreibe gerne noch einmal meine Meinung zu diesem Buch. Felicity Green - Der … [Rezension] Felicity Green – Der Teufel im Detail weiterlesen

[Rezension] Cassandra Clare – Clockwork Angel

Nachdem mir die Chroniken der Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare so gut gefallen haben, habe ich mir nun auch mal Clockwork Angel von ihr vorgenommen. Ich nehme mir mal die künstlerische Freiheit heraus und zeige dir hier eins der englischen Cover des Buches, weil ich die deutschen wirklich nicht mag. Es handelt sich um einen Urban-Fantasy-Roman mit jugendlichen Protagonisten, in dem sich Vampire, Schattenjäger, Dämonen und Co. tummeln. Die beiden Folgebände Clockwork Prince und Clockwork Princess bilden mit diesem Buch eine abgeschlossene Reihe in der Schattenjäger-Welt von Cassandra Clare. Alle Bücher der Reihe sind bereits als Taschenbücher in deutscher Sprache erschienen.

Über das Annehmen von Kritik und wie Übung (auch aus dir) einen Meister machen kann

Huhu, du bist sicher ein bisschen überrascht und hoffentlich auch ein bisschen erfreut, mal wieder etwas von mir zu hören. Wie in den letzten Beiträgen schon betont, hatte ich in den vergangenen zwei Monaten sehr viel mit mir selbst und meinem neuen Job zu tun. Keine Sorge, es geht mir gut, aber es gibt Zeiten im Leben, die anders verlaufen als geplant. So eine Zeit hatte ich im letzten Vierteljahr, weshalb ich auch die Interviewreihe zunächst unterbrochen habe. Auch das Schreiben lag ziemlich auf Eis. Im Mai habe ich kaum ein Wort zu Papier gebracht und im Juni habe ich an einer Kurzgeschichte gearbeitet, wenn meine Energiereserven es zuließen. Seit dem Monatswechsel habe ich nun aber endlich meinen ersehnten Sommerurlaub angetreten. Am Wochenende habe ich ein Buch gelesen und seit heute schreibe ich auch wieder fleißig. So, kommen wir mal zum Thema des heutigen Beitrags: Kritik annehmen und Übung