Erin fragt… Autorin Cornelia Pramendorfer

17887007_10210457995981030_553436348_oCornelia Pramendorfer ist eine (sehr sympathische) österreichische Autorin, die mich gelegentlich aus Schreibkrisen herausschubst und die immer wieder gern ihre Erfahrungen mit mir teilt. Die Höhen und Tiefen des Schreibens kennt auch sie und sie wird euch heute ein bisschen darüber erzählen.

Bislang hat sie unter ihrem Namen zwei Liebesromane veröffentlicht und noch einige Manuskripte in der Pipeline, die sicher nach und nach das Licht der Lesewelt erblicken werden. Ich weiß auch von Fantasy-Projekten, weshalb auch Veröffentlichungen in diesem Genre zukünftig möglich sind. Außerdem schreibt sie erfolgreich unter einem geschlossenen Pseudonym und erzählt uns, wie sie damit umgeht.

Ihr erster Roman Lost in Texas – Auf der Suche nach Dir, eine Zusammenarbeit mit Vinya Moore, war von Anfang an sehr erfolgreich. Noch immer tummelt sich der Roman in der besseren Hälfte der Top 10.000 Bücher bei Amazon. Bis zum 03. Mai 2017 kannst du auf meiner Facebook-Seite genau dieses Buch als eBook gewinnen.

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Wenn du mehr über sie erfahren möchtest, besuche sie doch auf ihrer Facebookseite, ihrer Webseite oder auf ihrer Autorenseite bei Amazon.


Wann hast du angefangen zu schreiben? 

Puh, so ganz genau kann ich das gar nicht mehr sagen, aber es war kurz nachdem ich Schreiben und Lesen in der Schule gelernt hatte. Ich habe für meine kleinen Geschwister Gute-Nacht-Geschichten aufgeschrieben.

Woher kommen deine Geschichten? 

Sehr vieles ist aus Träumen, oder aus den kurzen Augenblicken vor dem Einschlafen – da dann sofort alles notiert wird, fällt dann meist das Schlafen für die nächsten Stunden ins Wasser, denn mein Hirn rattert dann nur noch und plant die Geschichte

Ich liebe es aber auch, einfach durch Pinterest zu scrollen und mich inspirieren zu lassen.

Wie hast du dein Genre gewählt? 

Angefangen habe ich mit einem Fantasy Manuskript, das noch bei Verlagen liegt und wartet, aber selbst veröffentlich habe ich dann Liebesgeschichten.

Fällt es dir leicht deine Geschichten einem Genre zuzuordnen?

Im Grunde ja, wenn man sich an die Oberbegriffe der Genre hält, wie Fantasy, Romance, Thriller, usw – aber bei all den Nischen, die es inzwischen gibt, habe ich längst den Überblick verloren.

Ist dein echtes Leben auch so romantisch wie deine Bücher? 

Haha, oh nein, ganz und gar nicht, ziemlich chaotisch, aber dafür genauso lustig, wie die Anekdoten, die ich einbringe.

Kannst du vom Schreiben leben? 

Das kommt darauf an, wie man dieses Wort leben auslegt. Alleine muss ich mit Nein, noch nicht antworten, aber da ich und mein Mann abgesprochen haben, dass wir uns Nachmittagsbetreuung für unsere 3 Töchter sparen und ich mich stattdessen auch darum kümmere, fällt es unter einen 400 Euro Job bis zu einem Halbtagsjob (variert nach Monat) und in diesem Sinne kann ich schon davon leben

Welche Erfahrungen hast du bislang mit deinen Büchern gemacht, die du gerne mit uns teilen möchtest? 

Dass es leider sehr viel auf Glück, den richtigen Zeitpunkt und vieles mehr ankommt, um ein Buch zum Erfolg zu führen. Denn erstaunlicher Weise hat mich mein Debüt vom Hocker gerissen, womit ich nie gerechnet hätte. Und dann kam mein zweites Buch – mein Herzensprojekt – und der Veröffentlichungszeitraum war so ungünstig gewählt, dass es kaum gesehen wurde.

Mit wem arbeitest du gerne z.B. für Cover und Lektorat zusammen – kannst du jemanden empfehlen? 

Da ich selbst Coverdesignerin bin, mache ich natürlich auch meine eigenen. Lektorat hat Jennifer Jancke, selbst frische Autorin, für beide Bücher erledigt.

Coverdesigner, die ich empfehlen kann, sind ganz klar Alexander Kopainski (der natürlich komplet ausgebucht ist), Tina Köpke finde ich auch unglaublich toll und Marie Graßhoff – aber es gibt noch so viele tolle da draußen, man muss sich nur etwas umsehen

Du schreibst außerdem unter einem geschlossenen Pseudonym – wie unterscheidet sich die Arbeit mit dem Pseudonym von der ohne? 

Nun ja, ich muss sagen, da es geschlossen ist, kommt viel seltener in meinem Kopf die Frage auf – willst du das wirklich so schreiben? Ist das nicht zu anstößig? Usw. – Somit kann ich das Schreiben, was ich ausdrücken möchte, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass man mich gleich für meine Worte verurteilt, wie es leider oft der Fall bei Lesern ist.

Möchtest du dein Pseudonym auch langfristig geschlossen halten? 

Ehrlich gesagt überlege ich bestimmt einmal pro Woche, ob ich es öffnen soll oder nicht. Aber eine Antwort finde ich nicht darauf, denn einerseits möchte ich natürlich, dass meine Kinder nicht alle meine Bücher lesen, oder deren Lehrer, aber auf der anderen Seite hätte ich auch gerne, dass meine Leser auch die anderen Bücher finden. Alles etwas kompliziert und wofür ich mich letzten Endes entscheide, kann ich noch gar nicht sagen.

Am 12. Mai erscheint mit „Sonnenglut“ eine Anthologie, an der du mitgewirkt hast – auf was für eine Geschichte dürfen wir uns freuen?

Ihr dürft euch auf eine kurze Vorgeschichte aus „Tage voller Regen“ freuen und lernt mehr über die Vergangenheit von Mari, einer der drei Perspektiven in meinem Buch.

Liebe Cornelia, ich danke dir vielmals für das Interview und wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg!

Die anderen Interviews aus der Reihe Erin fragt… findest du HIER.

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