Newsbreak – Neues aus Erins Welt

Was gibt es Neues bei mir?

Noch immer raubt mir der neue Job viel Zeit und Kraft. Meine gefühlte Arbeitszeit hat sich im Vergleich zu vorher verdoppelt. Real ist es natürlich nicht ganz so drastisch, aber immer noch merklich. Allein letzte Woche habe ich Überstunden für mindestens einen freien Tag gemacht.

Gestern habe ich meinen freien Sonntag im Garten verbracht, mir einen Muskelkater eingefangen und einen Sonnenbrand bekommen. Aber wir sind recht gut vorangekommen. Eines schönen Tages, werde ich dir mal Fotos von meinem Garten zeigen – an dem Tag, an dem mir die Pflanzen endlich groß genug sind.

Vor zwei Jahren sind wir hier eingezogen, der Garten war kahl und voller Bauschutt – dagegen kämpfen wir nun seit zwei Jahren eifrig. Aber du bist sicher nicht hier, um Geschichten über meinen Garten zu hören.

Das Schreiben der Erin

Im Moment schreibe ich langsam und kann mich nicht lange darauf konzentrieren. Immer mal wieder erscheinen Ideen vor meinen Augen und ich freue mich, dass sie meine Geschichten bereichern wollen. Leider bin ich echt langsam im Verarbeiten.

Im Wesentlichen konzentriere ich mich zur Zeit auf meine Serie. Den ersten Band überarbeite ich noch immer. Ein Fünftel davon hatte ich durch, bis mir einige Ideen zum Setting kamen. Immerhin spielt die Serie in einer nicht all zu fernen Zukunft, für die ich nun ein paar Rahmenbedingungen gefunden habe, die ich später noch einmal brauchen werde. Das werde ich dort also noch einarbeiten.

Der zweite Band ist zu etwas mehr als 50% geschrieben. Mein Szenenplan ist unheimlich hilfreich zum Dranbleiben, wenn man mal wenig Zeit hat. Immerhin weiß ich zu jedem Zeitpunkt, wie es in der Geschichte weitergehen soll, ohne mich tief einfühlen zu müssen.

Über den Unterschied zwischen Planung und freiem Schreiben

Heute bin ich mehr als dankbar dafür, dass ich mich entschieden habe, mit diesem Projekt alles so detailliert zu planen. Ich wusste, dass ich nicht immer nur gute „Schreib-Zeiten“ haben würde und in den schlechteren ist es unheimlich gut zu wissen, wo der Weg lang führt. Auf diese Weise bin ich zu einem ziemlichen Under-Writer geworden.

Du weißt nicht, was ich meine? Schau mal in diesen Artikel von Offen Schreiben

Overwriter und Underwriter

Das bewahrt mich davor, große Mengen meines Textes später wieder streichen zu müssen, aber defacto schreibe ich alles zweimal. Denn die erste Variante meines Rohtextes ist noch ziemlich kahl – wenig Setting, wenig Innenleben der Figuren. Im zweiten Durchgang wächst dann mein Text um 25-35 % und jeder Satz wird überprüft.

Band 1 hat zur Zeit etwas mehr als 30.000 Wörter. Damit ist er länger als Martins Hütte und er wird noch weiter wachsen. Ich weiß, dass ich jede Szene brauche, weil sie nicht grundlos in meinen Szenenplan gewandert ist.

Im zweiten Band sind knapp 14.000 Wörter geschrieben, die in der Überarbeitung auch noch wachsen werden.

Der Szenenplan steht aktuell bis Ende von Band 3 – damit habe ich die erste Staffel zu 50% im Detail geplant, wobei natürlich die Grobplanung für die komplette Staffel steht. Ich hoffe, dass ich am langen Osterwochenende mal Zeit finde, mit allem ein bisschen voranzukommen.

Im Projekt #LiebesLeben (ca. 85.000 Wörter) musste ich schon ziemlich viele komplette Szenen streichen, weil sie nicht zu meinem Ziel beigetragen haben. Das war ein Buch, das ich komplett ohne Planung geschrieben habe. Und auch das schreibe ich mindestens zwei Mal. 10 % davon sind schon intensiv überarbeitet und werden abschnittsweise testgelesen. Dann folgt natürlich noch eine Überarbeitung. Bei diesem Projekt war ich noch ein Overwriter – ich wusste nicht, was als nächstes kommen soll, also habe ich einfach weitergeschrieben, was meine Figuren als nächstes machten. Das kann ich aber getrost streichen, wenn es die Geschichte nicht voranbringt oder zumindest ein notwendiges „Feel“ für die Figuren oder das Setting erzeugt. Anfangs wusste ich aber noch nicht, was davon später gebraucht wird, denn ich wusste ja nicht, wie meine Figuren sich entwickeln wollten.

Mit den Krimis aus der Moorkamp-Reihe habe ich dann später begonnen nachträglich Szenenpläne zu schreiben, weil ich merkte, dass ich sie brauche um Köder auszulegen und meine Figuren durch den Fall zu steuern.

Meine romantische Komödie habe ich schon dem Reiter „Meine Projekte“ hinzugefügt, die wird ähnlich durchgeplant wie die Serie, weil ich gemerkt habe, wie sehr mir das hilft, die Fäden zu führen.

Damit hätte ich wohl alle meine Projekte, die aktuell in meinem Kopf herumschwirren, einmal angesprochen.

Status zu Erin fragt… Staffel 2

Freu dich, ich habe ganz tolle Gesprächspartner aufgetan. Die ersten Fragenpakete sind verschickt, eins ist auch schon zurückgekommen. Es ist auch nicht mehr lang, bis es dann wieder losgeht. Ich hoffe, alle meine Pläne gehen auf. Ein angenehmes Kribbeln habe ich im Bauch, wenn ich daran denke. Das wird toll.

Möglicherweise kannst du sogar gelegentlich eBooks der Autoren gewinnen. Ist das nicht cool? Ich hoffe sehr, dass du dich darüber freust, denn ich finde die Idee ganz großartig.

Okay, nun muss mich wirklich zur Arbeit fertig machen und losfahren…

Ich wünsche dir einen schönen Einstieg in die kurze Woche!

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