[Rezension] Susanne Leuders – Angels Fall

Ich bin auf Angels Fall aufmerksam geworden, weil ich in eine Lesung der Autorin gestolpert bin, als ich im letzten Jahr die Buch Berlin besuchte. Erst dachte ich, das wäre nichts für mich, doch über die vergangenen Monate kam mir das Buch immer wieder in den Sinn. Also habe ich in Leipzig die Gelegenheit genutzt und mir das Buch endlich gekauft.

Jetzt habe ich es gelesen und habe eine Rezension für euch:

Angels Fall – Susanne Leuders

Die Geschichte von Angel und Striker – ein Jugendthriller mit viel Gefühl

Zunächst zum Äußeren: Ein hübsches Cover hat der Jugendthriller von Susanne Leuders auf jeden Fall. Das Thema mit den Flügeln erscheint lange Zeit weit hergeholt, weil es sich bei der Geschichte nicht um eine Fantasy-Story handelt. Es erklärt sich allerdings zum Ende noch. Den Titel finde ich dagegen nicht besonders gelungen – da hätte man vermutlich etwas sprechenderes finden können. Den Rechtschreibfehler im Klappentext der Printausgabe finde ich ärgerlich, er sagt jedoch nichts über die Qualität des Inhalts aus – einen weiteren Rechtschreibfehler habe ich auf ca. 300 Seiten im Text bemerkt.

Inhaltlich geht es in dem Buch um die Geschichte von Angel und Striker – beide Kinder reicher Eltern, die sich nicht besonders um sie kümmern. Außerdem sind beide im letzten Schuljahr, ein bisschen selbstzerstörerisch veranlagt und passen theoretisch entsprechend gut zusammen.

Von einigen Rezensenten bereits angemerkt, ist das Thriller-Element in diesem Buch eher klein. Im Wesentlichen dreht sich die Geschichte um die Beziehung der beiden Figuren, die ich sehr spannend finde. Allerdings gab es in dieser Beziehung einige Wendungen, die ich nicht besonders nachvollziehbar fand – hier ist besonders das Ende zu erwähnen, das ich natürlich nicht verraten werde.

Was mich gestört hat waren die Einschübe zu Kapitelbeginn. Die hätten meiner Meinung nach ersatzlos gestrichen werden können, weshalb ich sie ab der Hälfte auch überlesen habe. Sie haben mich aus dem Fluss der Geschichte gerissen. Ich mochte dagegen sehr, wie die Autorin die Kommunikation der Protagonisten integriert hat. Zur Mitte hin hatte der Spannungsbogen aus meiner Sicht einen kleinen Hänger, den eine leichte Straffung des Inhalts behoben hätte.

Das gesamte Buch habe ich trotzdem gern gelesen, weshalb ich für Angels Fall 3,5 Sterne vergebe.

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