Autorenwahnsinn Tag 1 bis 10

Ich weiß, so ist das ganze nicht gedacht. Ziel des Projekts Autorenwahnsinn war irgendwas mit täglicher Schreibroutine, aber die habe ich im Moment ohnehin. Du weißt schon #Höhlenstaub plotten und Martins Hütte überarbeiten… Trotzdem habe ich Lust diese Schreibfragen zu beantworten.

Tag 1: Rückblick in dein Schreibjahr 2016

Ich habe im April mit dem Schreiben von Fiktion begonnen und seitdem im Jahr 2016 an 4 Manuskripten gewerkelt von denen eins fertig ist und gerade testgelesen wird. Eins wird gerade überarbeitet (naja, wenn ich mal dazu komme) und zwei warten darauf, dass ich sie fertig schreibe.

Tag 2: 1. Satz deines aktuellen Projekts

Da ich in #Höhlenstaub noch plotte, steht da leider kein Satz, den ich posten könnte.

Welchen ersten Satz nehme ich stattdessen?

Versau es jetzt bitte nicht noch auf den letzten Metern, dachte sie. Mit der freien Hand griff sie nach der Türklinke und drückte sie mit einem leichten Zittern herunter.

Dieser Satz (es sind 2, ich weiß)stammt aus dem Projekt mit dem Arbeitstitel #LiebesLeben, das auf die Überarbeitung wartet.

Tag 3: Inspiration für das aktuelle Projekt

Da nehme ich jetzt auch mal das Projekt von Tag 2 – die Idee habe ich ohne Hilfe von außen (keine Bilder, keine Gesprächsfetzen und co.) auf einem Spaziergang entwickelt. Die Kernfrage in meinem Kopf war: „Was passiert, wenn ich einige völlig unterschiedliche Studentinnen in einen Kleinbus stecke und sie durch Europa fahren lasse?“ Das habe ich dann unterwegs gedreht und gewendet, mich gefragt, welche Motivation sie dazu bringen könnte, das zu tun. Und dann habe ich sie losfahren lassen und einfach drauf los geschrieben. Ohne Plot kostet mich das Projekt ziemlich viel Korrekturen, weil sich vieles erst beim Schreiben entwickelt hat, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht, mit den drei Mädels zu reisen. Ich hoffe, euch macht es auch Spaß, wenn es fertig ist.

Tag 4: Dein Schreibgerät

Normalerweise tippe ich auf meinem MacBook, darauf habe ich mein Schreibprogramm und ich versuche auf dem Gerät die Fäden zusammenlaufen zu lassen. Allerdings schreibe ich gelegentlich auch mal in der Mittagspause bei der Arbeit und schicke mir diese Sachen dann per Mail zu, damit ich sie auf ebenjenem MacBook in die Hauptdateien überführen kann.

Tag 5: Dein Schreibprogramm

Ich schreibe mit allem, was ich zu fassen bekomme. Notizzettel, Rich-Text-Dokumente, Word, iBooks Author oder Papyrus. Auf dem MacBook nun mit Papyrus und Pages, vor Papyrus habe ich iBooks Author genutzt, weil es nichts kostet und mir trotzdem ermöglicht ein Dokument zu speichern, das ich auch auf dem Handy lesen konnte.

Tag 6: Was darf nicht fehlen?

Da hab ich nix. Aber ich mag einen schönen Kaffee, leider wird der aber beim Schreiben schnell kalt, weil ich beide Hände auf der Tastatur habe. Alkohol trinke ich nicht, auch wenn er mir das Schreiben mancher Szenen vielleicht leichter machen würde.

Tag 7: Deine Social Media Präsenzen

Plural? Oh mein Gott. Naja ich bin bei Facebook und treibe mich bei Pinterest herum, weil ich dort Bilder sammle, die ich als Erinnerungsstütze verwende.

Tag 8: Dein Lieblingsbuch

Na, so oft wie ich darüber rede sollte das wohl Kafka am Strand von Haruki Murakami sein. Gefesselt hat mich aber auch Wassermusik von T.C. Boyle und ich mag die Krimis von Louise Penny (hierzulande leider ziemlich unbekannte kanadische Autorin) und Fred Vargas. Das Hotel New Hampshire von John Irving empfehle ich auch sehr gern weiter.

Tag 9: Ein Autor, den du bewunderst

Bewundern? Da gibt es 4 Autoren zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann. Allerdings fielen mir beim Besuch in meinem Bücherkeller für das Foto noch ein paar weitere ein. Zu denen vielleicht ein anderes Mal einen neuer Videobeitrag 😉

img_2097Haruki Murakami: für seine Fähigkeit fantastische Geschichte zu ersinnen, die von außen nicht fantastisch aussehen, es aber unbestreitbar sind. Das würde ich gerne von ihm lernen.

Stephen King: für seinen unermüdlichen Einsatz für sein eigenes Schreiben und den Glauben an sich selbst. Seine Kritikfähigkeit ist wohl unüberboten, davon möchte ich mir in den nächsten 50 Jahren gern ein paar Scheiben abschneiden.

John Irving: für den Mut, immer wieder dieselbe Art von Geschichten zu erzählen und seine ungeheuerliche Fähigkeit seine Bücher so zu schreiben, dass man das Gefühl hat, man könne jederzeit ein Stückchen davon nehmen.

T.C. Boyle: für seinen Forschergeist. Fast jede seiner Geschichten befasst sich mit einem neuen aktuellen Thema, in das er sich einarbeiten musste, und er wird nicht müde diesen Vorgang immer und immer wieder zu wiederholen.

Tag 10: Lieblingsort zum Schreiben

Hier ein Bild, das ich euch schon öfter auf diesem Blog gezeigt habe. Dies ist mein Übergangsesstisch (der perfekte Esstisch ist noch nicht aufgetaucht, weshalb wir einen „Übergangstisch“ besorgt haben), dort steht ein frischer Kaffee mit Milch und Zucker neben meinem MacBook. Je nachdem zu welcher Uhrzeit ich an diesem Tisch sitze – meist bin ich morgens vor der Arbeit an diesem Tisch zu finden – geht in meinem Rücken in den Ostfenstern die Sonne auf. In diesen Genuss komme ich leider nicht im Winter, sonst wäre ich deutlich zu spät für die Arbeit.

img_1916

Was mich darauf bringt, dass ich mich jetzt wirklich beeilen muss! Die Arbeit ruft.

 

2 Gedanken zu “Autorenwahnsinn Tag 1 bis 10

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