Wochenabschluss: Projektstatus KW 50/16

In dieser Woche habe ich mich den vorhandenen Manuskripten gewidmet, wann immer meine Zeit es mir ermöglichte. Ich habe es geschafft 61 Normseiten des Projektes #LiebesLeben zu überarbeiten. Und nun meine Aufmerksamkeit wieder Martins Hütte gewidmet.

Bis Ende der Woche will ich das fertige Manuskript zu Martins Hütte an meine beiden ersten Leser liefern. Hier kommt es mir zugute, dass das Manuskript bislang nur 100 Normseiten umfasst. Ein paar Sachen werde ich noch hinzuschreiben, die bislang zu kurz gekommen waren, doch im Grunde ist es fertig. Ich bügle unglückliche Formulierungen aus, streiche Sätze, schreibe neue und verlagere hier und da den Fokus ein wenig. Bislang habe ich 26% des Manuskriptes per Hand editiert (siehe Foto) und werde die restlichen 73 Seiten ebenfalls auf diese Weise bearbeiten. Dann übertrage ich die Änderungen noch fix in die Datei und drucke alles für die Testleser aus – so ist Weihnachten gerettet.

In #LiebesLeben ist deutlich mehr zu tun, weil das Projekt mehrere Perspektiven hat und das Projekt über längere Zeit entstanden ist. So habe ich zwischendurch das eine oder andere verändert, das ich jetzt geradeziehen muss. Die wechselnden Perspektiven habe ich auch erst nach ca. 40% des Buches zugelassen, weil ich bis dahin hoffte, mit einer Perspektive arbeiten zu können. Naja, also… konnte ich nicht. Also muss ich bei vielen Szenen vom Anfang einen neuen Blickwinkel einnehmen, weil ich sie aus einer anderen Figur heraus schreibe. Außerdem haben ein paar Figuren eine neue Biografie bekommen, die ich ebenfalls berücksichtigen muss. Das sorgt dafür, dass ich wirklich viele Teile komplett umschreibe und frisst viel Zeit. Allerdings weiß ich ja nun auch, dass ich zum Ende hin weniger Arbeit mit diesem Aspekt haben werde, weil ich es dort ja schon berücksichtigt hatte.

Man könnte jetzt sagen „hätte ich geplottet, wäre mir dieser Teil der Arbeit erspart geblieben“ – das mag sogar stimmen, aber hätte ich geplottet, hätte ich die Geschichte überhaupt nicht geschrieben. Denn geschrieben habe ich sie aus Neugier, was wohl passieren wird. Jetzt mache ich aus dieser Fallstudie also einen lesbaren Roman und ich freue mich darauf, ihn dir zu zeigen!

Vorher aber wird Martins Hütte abgeschlossen und veröffentlicht. Ich bin gespannt, wie ich mit der Kritik meiner Erstleser zurecht kommen werde.

Da ist auch schon wieder ein neues Projekt, das geschrieben werden möchte. Wieder eine Art Reise bzw. Abenteuer, doch ganz anders als bei #LiebesLeben. Es geht wohl eher in Richtung einer Dystopie, auch wenn ich bis vor einiger Zeit noch nicht so recht wusste, was Dystopie eigentlich heißt. Falls du es auch nicht weißt: Eine Dystopie ist das Gegenteil einer Utopie. Während die Utopie ein positives Abbild der Welt bzw. eine positive Welt der Zukunft darstellt, so ist eine Dystopie die negative Version davon. Fast alles was man als postapokalyptisch bezeichnet findet, ist eine Art Dystopie. 1984 ist eine der bekanntesten Dystopien. Moderner ist beispielsweise der Zyklus um Metro 2033 mit der Bevölkerung, die sich in die U-Bahn zurückgezogen hat und dort in ihrer eigenen Welt lebt, weil es an der Oberfläche zu gefährlich ist. Mir gefallen alternative Welten und mir liegt das düstere mehr als das helle, weshalb meine Welt definitiv eher düster wird.

Die Idee dazu muss ich aber noch eine Weile herumliegen lassen, weil ich zuerst die beiden  Projekte abschließen möchte, deren Manuskripte schon so weit fortgeschritten sind, dass es eine Sünde wäre, sie in die Schublade zu legen, von der ich nicht weiß, ob ich sie jemals wieder öffne. Die Krimireihe steht ebenfalls im Moment auf Pause, wie geplant, und ich freue mich darauf, wenn ich bald mit ihr weiterarbeiten kann.

Herrje, ich brauche eine Tüte Zeit, bitte. Hörst du mich, Weihnachtsmann???

Meinen guten Vorsatz, mal wieder ein Buch zu Ende zu lesen, konnte ich auch in die Tat umsetzen. Ich habe den Roman von Kathy Reichs nun beendet und bin bis zum Ende nicht damit glücklich geworden. Ich glaube, ich fische mir jetzt einen neuen Krimi aus meinem Stapel ungelesener Bücher und verschwinde in die Badewanne, mein Rücken tut weh vom Keksebacken (ja, echt das geht! – ich habe nämlich vorher 30 Minuten lang das Backblech geschrubbt wie eine Irre, bis ich gemerkt habe, dass es mit dem Ceranfeld-Kratzer viel einfacher sauber wird.)

Oh, bevor ich mich für heute verabschiede, möchte ich noch ankündigen:

Morgen gibt es den neuen Teil der Cover-Serie. Ich habe mir die Thriller mal ganz genau angesehen.

Wenn du mit entscheiden möchtest, welches Genre als nächstes dran ist, kannst du das hier tun.

Hab einen schönen Sonntag und eine stressfreie Woche!

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