Erin fragt… Autorin Nadja Heinig

dezember64Meine heutige Interviewpartnerin ist Nadja Heinig. Sie ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen als es noch eine Mauer gab, die unsere Länder voneinander trennte. Heute wohnt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Münchner Vorstadt. Beruflich ist sie in der Tourismusbranche, wodurch sie sowohl beruflich als auch privat öfter in der Welt unterwegs ist.

Sie hat vor einigen Monaten ihr erstes eBook Steven Haverfield: Die Geschichte eines Selbstmörders veröffentlicht, mit dem sie ein heikles Thema ausgewählt hat. Das 56 Seiten starke Werk ist der religiösen Belletristik zugeordnet und befindet sich dort unter den Top 200. In den wenigen Monaten seit Veröffentlichung hat sie schon 8 Rezensionen bekommen, die durchweg positiv sind (4 und 5 Sterne).

Hast du dich vor Steven Haverfield schon mit dem Schreiben beschäftigt?

Meine Schreibanfänge waren wohl für die Schülerzeitung. Danach habe ich kleine Geschichten geschrieben, aber nicht veröffentlicht. Lange habe ich mir für das Schreiben keine Zeit genommen. Was ich jetzt nachhole.

cover-steven-haverfieldIst dir das Schreiben der Geschichte leicht gefallen oder hattest du Schwierigkeiten bei irgendwelchen Etappen?

Zwischendurch war ich schon immer mal wieder hin- und her gerissen, wie sich die Geschichte entwickeln soll. Es ist ja auch ein ziemlich heikles Thema und was nach dem Tod kommt persönliche Glaubenssache. Das ist ein schmaler Grat für Autor und Leser.

Wie bist du an die Geschichte herangegangen?

Nachdem Tod meiner Eltern und meines älteren Bruders, habe ich mich, um das zu verarbeiten, viel mit dem Sinn des Lebens usw. beschäftigt und habe viele Bücher darüber gelesen. Als ich vor ca. 6 Jahren meine Tochter aus der Kinderkrippe abholte, hatte ich eine spontane Eingebung zu dieser Geschichte. Ich machte mir einige Notizen, schaffte es aber aus zeitlichen Gründen erst letztes Jahr, die Geschichte aufzuschreiben.

Anfang Herbst diesen Jahres, habe ich sie noch etwas überarbeitet und sie dann als ebook veröffentlicht.

Welche Formen von Marketing machst du für dein Buch?

Ich habe es die ersten 3 Wochen kostenlos angeboten und in Foren, die von der Thematik her zum Buch passten, vorangekündigt. Das hat mir einige Downloads und Rezessionen gebracht. Rezensionen finde ich sehr wichtig, da diese eine entscheidende Rolle spielen können, ob sich jemand für dein Buch interessiert oder nicht. Dann habe ich auch verschiedene Lese-Blogs angeschrieben. Die Rückmeldung lag bei 10%, aber mit mehr hatte ich auch nicht gerechnet, da ich diesbezüglich vorgewarnt war. Da ich noch nicht viel Erfahrung mit Marketing im Selfpublishing-Bereich habe, nutze ich Facebook-Autoren-Gruppen und spezielle Bücher, um mir weitere Tipps zu holen. 

Wie läuft die Zusammenarbeit mit neobooks?

Mit neobooks bin ich ganz zufrieden. Mein Manuskript wurde in ein passendes ebook verwandelt und für den Handel aufbereitet. Außerdem steht mir eine Community von Gleichgesinnten zur Verfügung, mit denen man sich austauschen kann. Sehr praktisch finde ich auch die neobook-App. Dort werden alle 1-3 Tage meine Downloads aktualisiert und ich kann meine Statistiken einsehen, u.a. auch von welchen Anbietern, wie oft mein Buch runtergeladen wurde.

Hast du weitere Schreibpläne oder war es nur die eine Geschichte, die du erzählen wolltest?

Ich arbeite schon an einer nächsten Geschichte. Wieder sehr schicksalsverwoben mit einem Hauch Übersinnlichem. 😉 Es führt die Leser nach Island, soviel kann ich schon mal verraten. Dieses Land ist selbst voller Mystik und Geschichten von Trollen und Elfen. Es gibt in Island sogar von der Regierung, eigens eine Elfenbeauftragte, die ein Mitspracherecht hat, wo etwas gebaut werden darf und wo nicht, um keine Feen, Elfen und dergleichen zu stören.

Also viel Potential für eine besondere Story.

Was ist dein Ziel mit dem Schreiben? 

Ich würde es mir wünschen, eines Tages davon leben zu können. Aber ich bin realistisch und weiß, dass es noch ein weiter Weg dahin ist. Es ist das eine ein gutes Buch zu schreiben und etwas anderes es auch gut zu vermarkten. In diesem Punkt habe ich noch viel dazu zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.

Vielen Dank, Nadja. Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben und freue mich auf deine Geschichte aus Island!

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Hier findest du die anderen Interviews dieser Reihe: Erin fragt… Die Interview-Reihe

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