Statusbericht

Ich melde mich mal wieder mit einem kleinen Bericht über mein Treiben.

Als ich mich auf den NaNoWriMo einließ war mir bereits klar, dass der November für mich nicht der optimale Monat dafür sein würde, weil ich bei der Arbeit eine Menge zu tun hätte. Außerdem habe ich mir ja rechtzeitig vor Beginn des Monats, zwecks Selbstsabotage könnte man meinen, dieses Interview-Projekt aufgebürdet. Natürlich kümmere ich mich nun auch darum, wenn auch ein bisschen mit reduzierter Kraft.

Um mich herum werden unheimlich viele Leute gerade krank – auch unter meinen Mitstreitern beim NaNo sind einige schon Vollzeit zuhause, weil ihre Gesundheit nichts anderes zulässt. Ich hänge wie erwartet mit meiner Schreibleistung hinterher, aber es stört mich nicht. Aktuell habe ich etwa 15.000 Wörter im November zu (virtuellem) Papier gebracht. Das entspricht etwa einer Verdopplung in der vergangenen Woche – also konstante Leistung. Ich zähle dabei nicht mit, was ich wieder lösche, sondern nur die Netto-Zahl nützlicher Worte.

Wie ich dir schon einmal erzählt habe, begann das Projekt mit einem grob geschnitztem Plot, den habe ich am ersten NaNo-Tag einmal verfeinert. Von diesen Sätzen sind nur noch die für Kapitel 5,6,7 und 8 noch erhalten, damit ich mich an ihnen orientieren kann. Die anderen Kapitelzusammenfassungen sind schon wieder weg.

Von Anfang an, war ich mir bei der endgültigen Länge dieses Projekts total unsicher. Ich erzähle die Geschichte einer einzelnen Person über einen Zeitraum von ca. zwei Wochen. Die meiste Zeit davon ist mein Protagonist vollkommen allein. Deshalb war ich mir fast sicher, dass diese Geschichte keine 80.000 Wörter haben wird, wenn sie fertig ist. Ich will meinen Leser nicht damit langweilen, dass ich jeden Baum im Wald beschreibe, nur um die Seiten zu füllen. Meine Geschichte ist handlungsgetrieben. Wer die Leseprobe aus dem ersten Kapitel schon gelesen hat, kann sich den Stil ungefähr vorstellen. Es wird also ungefähr auf 40.000 Wörter hinauslaufen, vielleicht sogar noch weniger. Ich wollte sowieso immer mal ausprobieren, wie sich zwei Geschichten in einem Buch machen. Mal sehen, welches Gegenstück ich dazu basteln werde, um es im gleichen Buch zu veröffentlichen. Vielleicht geht es aber auch als einzelne Novelle raus. Abwarten…

Im Moment bin ich kurz vor dem Ende des 5. Kapitels von 8 und stehe bei 14.500 Wörtern (die anderen 500 Wörter verteilen sich auf zwei andere Projekte). Im Bild siehst du einen kurzen Textschnipsel, den ich gestern geschrieben habe.

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Wenn ich mit diesem Blogpost fertig bin, werden wir in den Wald gehen und das Tier suchen 😉

Ansonsten habe ich letztes Wochenende noch ein kleines Bisschen an der Kurzgeschichte gewerkelt, die seit einem Monat unvollendet auf meinem Desktop herumliegt. Und ich habe meinen Krimi wieder hervorgeholt, den ich im Juni beiseite gelegt hatte. Irgendwie war mir danach, mich mit dem Projekt noch einmal zu beschäftigen. Vielleicht wachsen sie beide in diesem Monat noch ein bisschen.

Fakt ist, ich kann nicht permanent mit meinem „Die Hütte im Wald“-Protagonisten abhängen, seine Story geht mir nahe und ich brauche zwischendurch mal etwas anderes. Gestern musste ich einen Darling töten (#KillYourDarlings), wie ungern ich das gemacht habe, kannst du dir bestimmt vorstellen.

In meinem Krimi gibt es auch ganz tolle Elemente von Freundschaft und eine ganz zarte Liebesgeschichte, die holen mich aus dem Loch wieder heraus, das ich mir mit „Der Hütte im Wald“ grabe.

Wie läuft es bei dir? Was tust du, wenn deine Story deine Stimmung mit in einen Strudel reißen will?

Hab noch einen sonnigen Sonntag und falls nötig „Gute Besserung“!

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12 Gedanken zu “Statusbericht

  1. Alice deGrey schreibt:

    Gut, dass du trotz niedriger Wortzahl so positiv eingestellt bist! Und schön zu hören, dass es bei deinen Projekten vorangeht. Zählst du auch die Wörter mit, die du in anderen Geschichten schreibst? Wäre sicher eine gute Idee. Ich zähle sogar Szenen mit, die ich nachher aussortieren oder neu schreiben werde, ich denke, während NaNo ist das durchaus legitim. 🙂

    Ich mache auch gute Fortschritte, hab mir einen kleinen Puffer angeschrieben – in den nächsten zwei Wochen könnte der sehr hilfreich werden, obwohl ich natürlich immer darauf hinarbeite, den nicht zu verlieren! Zwar hätte ich lieber mehr an meinem Hauptprojekt, den Exilfeen, weitergeschrieben, aber so bin ich auch nicht unzufrieden.

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