Glücklich · Leben

15 Dinge, die du täglich für dich tun kannst, um ein glücklicheres Leben zu führen

Im Stress des Alltags gehen uns viel zu oft die Momente unter, in denen wir pures Glück spüren könnten. Wenn wir es nicht wahrnehmen, ist es verschwendet. Aber du kannst eine Menge dazu beitragen, dieses Glück für dich einzufangen. Dafür musst du weder Geld investieren noch Urlaub von deinem Leben nehmen. Entfalte das Potenzial einfach mit diesen 15 Gewohnheiten für jeden Tag.


Tipp 1: Sei nett zu Anderen

Es tut gut, Gutes zu tun. Man nennt das Altruismus, wenn man dafür keine Gegenleistung erwartet. Erwartet man eine Gegenleistung, so heißt es Handel – problematisch an dieser Form des Handels ist es nur, dass der Andere davon nichts weiß. Sei also nett um des Nettseins willen und nicht, weil du von dem Anderen etwas erwartet, von dem er keine Ahnung hat.

Es spielt hierbei übrigens für dein Glücksgefühl keine Rolle, ob du denjenigen kennst, dem du etwas Gutes tust und ob er es anerkennt. Ich stelle nicht in Frage, dass es schön ist, auch mal ein „Dankeschön“ zu hören, aber das zu erwarten macht dich dann wieder weniger glücklich, wenn es ausbleibt.

Probier es doch mal aus. Sag jemandem Hallo und lächle ihn an, auch wenn du ihn nicht kennst. Lass jemanden auf dem Weg zur Arbeit den Vortritt, auch wenn du nicht musst. Schenk jemandem deine Aufmerksamkeit, der sie gerade braucht. All das lässt sich in jeden Alltag integrieren und schenkt dir ein angenehmes Gefühl.

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Tipp 2: Stehe früher auf

Das klingt für viele Menschen unmöglich. Gerade weil unser Alltag so vollgestopft ist, versuchen wir uns den heiligen Schlaf zu bewahren. Aber mit einer Viertelstunde, die du statt in Schlaf darin investierst, in Ruhe einen Tee oder deinen ersten Kaffee zu trinken, ohne zu Hetzen, gewinnst du ungeahnte Lebensqualität.

Tipp 3: Sei im Moment

Neigst du auch dazu, immerzu daran zu denken, was du noch erledigen musst oder was vor drei Stunden war? Damit bist du nicht alleine, aber viel glücklicher wärst du, wenn du diese Gedanken (sofern sie wichtig sind) einem Zettel übergibst und stattdessen nur den Moment genießt. Ganz gleich, ob du in der Badewanne liegst, dein Abendessen einnimmst oder einen Blogpost liest.

Tipp 4: Führe ein Glückstagebuch

Ein Glückstagebuch ist ein wundervolles Instrument, dir vor Augen zu führen, wie viel Glück du bislang für selbstverständlich gehalten hast. Nimm dir ein Notizheft, einen Block oder ein paar Zettel und beginne täglich zu notieren, welche kleinen Glücksmomente zu erlebst. Je mehr du dein Glückstagebuch zur Hand hast und einträgst, was dich gerade glücklich macht, desto intensiver wirst du es fühlen.

Das gilt besonders dann, wenn du jede Kleinigkeit aufschreibst. Es ist nicht selbstverständlich, dass du den wunderschönen Sonnenaufgang gesehen hast. Es ist nicht selbstverständlich, dass du pünktlich bei der Arbeit warst, obwohl du zu spät losgefahren bist. Es ist nicht selbstverständlich, dass du die Mülltonne gerade noch rechtzeitig an die Straße stellen konntest, bevor der Wagen ohne deinen Anteil wieder abgefahren wäre…

Jedes für sich sieht so klein aus, aber alle zusammen füllen schnell ganze Seiten. Am Anfang wird es dir vielleicht noch schwer fallen, diese „Nichtigkeiten“ niederzuschreiben, aber ist dir schon mal aufgefallen, wie schnell aus misslungenen „Nichtigkeiten“ im Kopf ein Scheißtag wird? Mach stattdessen einen Glückstag daraus!

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Tipp 5: Kommuniziere deine Erwartungen

Wie schon im ersten Tipp erwähnt, haben nur wenige Menschen die Fähigkeit, deine Gedanken zu lesen. Es ist daher für dein Glück wichtig, deine Erwartungen auszusprechen, denn das erhöht deine Erfolgschancen drastisch. Statt also zu sagen „Die Küche ist dreckig,“ könntest du es versuchen mit „Ich würde mich freuen, wenn du die Spülmaschine einräumst“.

Du musst dich nicht ärgern und vielleicht ist dein Partner/Kind/Mitbewohner ebenso gestresst wie du und hat gerade keinen Kopf für die Spülmaschine – ja, das kann passieren, aber du erhältst vermutlich eine Antwort und weißt, dass du nicht damit rechnen musst, dass diese Arbeit erledigt wird. Deine bisher unausgesprochene Erwartung bleibt also nicht in die hängen, sondern tritt in die Welt.

Tipp 6: Zieh den Stecker

Mach mit dir selbst eine Uhrzeit aus, zu der du elektronische Geräte ausschaltest oder du zumindest nicht mehr erreichbar bist. Kannst du dich ab 18 Uhr aus Social Media und vom Handy fernhalten? Versuch es doch mal. Vielleicht hast du dann am Abend viel mehr Zeit für dich und deine Lieben.

Am besten funktioniert das natürlich, wenn du alle Medien abschaltest, aber das ist in manchen Haushalten nur schwer umsetzbar, denn vielleicht möchte dein Partner noch fernsehen und hätte dabei gern deine Gesellschaft.

Tipp 7: Starte Monotasking

Ja, Mono- statt Multitasking. Insbesondere wenn Stress aufkommt, tust du gut daran, nur eine Sache zur Zeit zu tun. Mit voller Konzentration auf eine Sache wirst du alle Aufgaben schneller bewältigen als wenn du dauerhaft versuchst, alles zu tun. Während du einer einzelnen Aufgabe nachgehst, können deine Gedanken manchmal Ausflüge machen, die dich mit Glück erfüllen, ohne dass es einen äußeren Grund dafür gibt.

Mir geht es häufig bei monotonen Aufgaben so, dass wenn ich mich auf sie einlasse, mein Kopf unheimlich kreativ wird und mir tolle Ideen für neue Romane eingibt.

Tipp 8: Gönne dir feste Schlafzeiten

Das hilft dir, deinen Körper an eine Routine zu gewöhnen, die ihm gut tut. Du wirst nach der Eingewöhnung morgens erholter aufwachen, weil dein Körper weiß, dass es Zeit ist. Insgesamt führt das zu weniger Stress und macht dich deshalb glücklicher.

Tipp 9: Sei dankbar für das Gute in deinem Leben

Mache dir täglich bewusst, wie gut es dir geht. Bist du finanziell abgesichert? Hast du eine erfüllende Partnerschaft? Bist du gesund? Hast du eine liebende Familie? Sind deine Freunde einfach wunderbar? Hast du ein schönes Heim? Ist dein Kind glücklich?

Wenn du dir diese Dinge täglich vor Augen führst, wirst du die Welt in einem anderen Licht sehen als zuvor. Probiere diese Übung immer vor dem Einschlafen auszuführen, damit verbesserst du außerdem deine Schlafqualität, weil dich unterbewusst weniger Ängste beschäftigen. Bleib aber mit deinen Gedanken bei den positiven Dingen und schweife nicht zu deinen unerfüllten Wünschen für die Zukunft ab.

Tipp 10: Suche dir ein erfüllendes Hobby

Ein neues Hobby oder Interesse kann sehr beflügeln. Selbst wenn du es nicht täglich ausüben kannst, weil dir die Zeit oder die Möglichkeiten fehlen, wird es dir gut tun, dich täglich damit zu beschäftigen. Lies etwas darüber oder mach Pläne.

Auch wenn du jetzt denkst, dass du keine Zeit für ein (weiteres) Hobby hast, so wird sich doch immer irgendwo eine Lücke finden, wenn du das willst. Niemand hat behauptet, dass es gleich eine ganze Stunde am Tag sein muss.

Mich erfüllt es jedes Mal mit unheimlich viel Energie, wenn ich ein neues Thema entdecke. Irgendwie scheint sich dann jedes Mal etwas im Universum so zu verschieben, dass ich genau jetzt dafür Zeit finde.

Tipp 11: Führe dir vor Augen, was dich besonders auszeichnet

Schau dich im Spiegel an und finde heraus, was dir an dir selbst gefällt. Oder mach es vom Aussehen unabhängig und überlege, welche Charaktereigenschaften du an dir besonders magst. Wir haben alle immer viel an uns auszusetzen und vergessen dabei zu oft, dass wir „genug“ sind.

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Du weißt genau, dass ehrlich gemeinte Komplimente, dir gut tun. Sorg dafür, dass du täglich mindestens eins bekommst, wenn du dir selbst eins machst. Praktiziere mehr Selbstliebe.

Tipp 12: Schenke dir „Ich-Zeit“

Verbringe täglich Zeit mit etwas, das dir Frieden schenkt. Die Tasse Tee, ein paar Seiten lesen, ein schönes Bad, ein schöner Film, kuscheln mit dem Partner, dem Kind oder dem Haustier… was immer es für dich ist.

Ein paar Ideen dazu findest du in Ich-Zeit – Wie du freie Zeiten nutzt, um dich zu regenerieren

Tipp 13: Bringe dich in Bewegung

Wenn du dich bewegst, regulierst du damit deinen Hormonhaushalt auf vielfältige Weise. Das richtige Maß an Bewegung kann so ziemlich alles in deinem Leben verbessern – du schläfst besser, empfindest Glück intensiver, reduzierst Schmerzen und Beschwerden, …

Es gibt kaum Gründe gegen Bewegung. Das individuell richtige Maß ist jedoch sehr wichtig, also übertreibe es nicht. Wir wäre es mit meinem Lieblingssport Yoga? Oder du gehst spazieren? Niemand MUSS Joggen oder ins Fitnessstudio, um sich mehr zu bewegen.

Tipp 14: Beginne den Tag mit einer positiven Affirmation, die zu dir passt

Affirmationen sind etwas sehr Persönliches, weshalb ich dir an dieser Stelle keine auf dich zuschneidern kann. Aber ich lasse dich natürlich nicht ohne Infos mit diesem Tipp alleine stehen.

Ann-Kathrin hat auf ihrem Blog einfach grünlich 30 Affirmationen für dich zusammen getragen und erklärt dir auch gleich, was du dazu wissen musst.

Plane deinen Tag

Tipp 15: Plane deine Tage

Ohne diesen Tipp konnte ich den Beitrag einfach nicht enden lassen. Mich hat das Bullet Journal Konzept vollständig überzeugt. Man braucht sicher nicht alle Elemente, die es für dieses Planer-System gibt – aber ein paar davon haben sich absolut in meinem Alltag bewährt. Ich führe beispielsweise einen Doppelseite mit meinen Aufgaben und Terminen der Woche. Dort notiere ich nicht nur täglich, was ich mir vornehme, sondern auch, was ich tatsächlich gemacht habe.

Ich tendiere (wie sehr viele Menschen) dazu, mir mehr vorzunehmen, als ich in meinem Tag tatsächlich unter bekomme. Häufig kommt das Leben dazwischen und das ist total okay so. Wenn ich also am Abend aufschreibe, was ich gemacht habe (z.B. 4 Maschinen Wäsche gewaschen, getrocknet und zusammengelegt), das nicht bereits in der Liste meiner ToDos stand, kann ich es genauso abhaken, als wäre es geplant gewesen. Es ist also auch ein Erfolg, dort einen Haken zu setzen, obwohl ich zwei andere Aufgaben auf den nächsten Tag verschiebe.

Nicht nur diese Sache macht mich ein bisschen glücklicher, sondern auch der Umstand, dass ich mir nicht mehr alles merken muss, erleichtert meinen Kopf total. So kann mein Geist freier tun, was ihm beliebt. Dabei erreiche ich Orte, die ich sonst in meinem Alltag nicht erreichen würde.

Du musst übrigens nicht gleich dein ganzes Journal selbst gestalten und du musst auch nicht bis zum nächsten Monatsbeginn oder gar Jahresbeginn warten, um damit anzufangen, weil es schöner aussieht. Du kannst dir einen beliebigen Kalender nehmen und fängst einfach an. Wenn du eine Woche auslässt, merkst das nur du. Es geht nicht ums Herzeigen schöner Seiten für Instagram und Co.

Wenn du mehr über das Bullet Journaling wissen möchtest, schau dich gern mal bei Lea und Theresa von punktkariert um. Sie haben einen schönen Blog für funktionales Bullet Journaling. Auf Instagram und Co kannst du mit dem #bulletjournal oder #bujo natürlich auch nach einschüchternd schönen Seiten suchen – aber vergiss bei aller Schönheit nicht, dass die Funktion an erster Stelle stehen sollte.


Was nimmst du für dich mit?

Hier sind wir nun am Ende der 15 Dinge, die deinen Alltag glücklicher machen können. Ich hoffe, du hast etwas gefunden, das du in Zukunft für dich einsetzen möchtest. Natürlich gibt es noch viele weitere Gewohnheiten, die dich glücklicher machen können. Vieles ist sehr individuell. Achte einfach ein bisschen mehr auf dich und versuche, die Dinge etwas positiver zu sehen, die dir begegnen. Damit ist schon viel geschafft.

3 Kommentare zu „15 Dinge, die du täglich für dich tun kannst, um ein glücklicheres Leben zu führen

  1. Was für ein schöner Artikel! 🙂 Einige Punkte verfolge ich auch, zb ein Glücks- und Dankbarkeitstagebuch führen. Auch meine Tage und Aufgaben zu planen hilft sehr bzw. macht mir einfach Spaß, genauso wie viel lesen und kreativ sein. Liebe Grüße, Steffi

    1. Danke, dass du hier bist! Für mich gehört die gezielte Wahrnehmung der schönen Dinge elementar zum Glücklichsein. Deshalb ist ein Dankbarkeitsjournal ein großartiges Lehrmittel!

Ich freue mich über deinen Kommentar.

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