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14 Tage Zuckerfrei – Der Anfang ist geschafft

Seit zwei Wochen esse ich nun schon keinen Zucker und trinke keine gesüßten Getränke mehr. Die erste Woche habe ich in einem Beitrag zusammengefasst. Kurzum es war leichter als gedacht, hat aber auch bislang keine positiven Auswirkungen gezeigt. Wie ich meine Motivation aufrecht halte und was sich in der zweiten Woche des Projekts für mich getan hat, verrate ich in diesem Beitrag.


Wie steht es mit der Motivation?

Manchmal hat die Motivation mich zwischendurch verlassen. Besonders zu Beginn der zweiten Woche hatte ich meine Momente, in denen ich gezweifelt habe. Ich habe mich über den Stillstand auf der Waage geärgert, obwohl ich doch schon so viele Kalorien eingespart habe, tut sich nach zehn Tagen weiterhin nichts. Andersrum muss ich nur einen Tag lang mal schlemmen und bin zwei Kilo schwerer. Schade, dass es andersherum nicht genauso läuft.

Den Gedanken daran, mein etwas zu kleines Sweatshirt mit meinem Namen drauf zur Leipziger Buchmesse 2019 zu tragen, kann ich wohl getrost vergessen.

Welche neuen Effekte sind in der zweiten Woche zu bemerken?

Als ich mit vollem Elan in meinen ersten Tag mit vorbereitetem Mittagessen gestartet bin, um auch die Kantine zu meiden, habe ich meinen Körper offenbar etwas überfordert. Ich habe früher oft und viel Rohkost gegessen und eigentlich scheint mir das nicht lange her zu sein, aber am Freitag fand mein Darm das wohl hochgradig verwerflich. Der Möhrensalat, der mir am Donnerstagabend noch super bekommen ist, hat Freitagnachmittag zu Bauchkrämpfen geführt. Damit hatte ich in abgeschwächter Form noch das ganze Wochenende zu kämpfen. Über Effekte wie diesen habe ich online bislang keine Informationen gefunden. Überall ist von Kopfschmerzen und anderen Entzugserscheinungen die Rede, aber dass man plötzlich eigentlich gesund Rohkost nicht mehr verträgt, ist mir neu. Allerdings ist es auch nicht nur Rohkost – ich habe im Augenblick generell Probleme mit dem Bauch. Das kenne ich so nicht.

Ich hoffe, dass es bald besser wird und sich mein Körper dann wieder auf „normale Funktion“ eingestellt hat. Deshalb gibt es in der nächsten Arbeitswoche Chia-Pudding zum Frühstück, um erstmal ein bisschen Ordnung zu schaffen. Mein Mittagessen nehme ich trotzdem mit, allerdings achte ich dabei noch nicht auf die verringerte Kohlenhydratzufuhr, wie eigentlich geplant.

Erinnerst du dich, dass ich das erste Wochenende im Programm noch sehr herausfordernd fand, weil ich so viel Gelegenheit hatte, zum Kühlschrank zu wandern? Das ging mir am zweiten Wochenende nicht mehr so. Ich war viel seltener auf Nahrungssuche. Herausfordernd war das Wochenende allerdings doch ein bisschen, weil wir Besuch bekommen haben, der Kuchen mitgebracht hat. Aber ich bin stark geblieben, habe gesagt, dass ich keinen Zucker esse und damit war die Sache erledigt. Nicht dass ich keine Lust auf einen schönen Apfelkuchen gehabt hätte…

Endlich mehr Energie?

Mein Energielevel ist gegenüber der ersten Woche noch nicht merklich gestiegen. Auch wenn ich nur selten mal Appetit auf etwas Süßes habe, glaube ich noch mitten in der Entgiftung zu stecken. Dieses Verlangen nach etwas Süßem habe ich tatsächlich gar nicht. Ehrlich gesagt finde ich den Gedanken daran sogar etwas ekelig.

Einige liebe Menschen auf Instagram und Facebook haben mir schon erklärt, dass das 40 Tage Programm bei ihnen auch erst zum Ende hin, so richtig Wirkung gezeigt hat. Auch beim Abnehmen zündet das Programm wohl erst nach einiger Zeit. Willst du trotzdem wissen, was ich schon alles eingespart habe?

Ich habe mal eine konservativ geschätzte Infografik dazu gebastelt und siehe da, ich dürfte insgesamt inzwischen über 7000 kcal eingespart haben. Und ich kann ehrlich sagen, ich kompensiere die eingesparten Kalorien nicht an anderer Stelle. Ich esse 2,5 Mahlzeiten am Tag und keine Snacks. Ich trinke zuckerfreie Tees, Wasser und Kaffee mit Milch – also auch hier keine versteckten Fallen.

Wie geht es weiter?

In der dritten Woche werde ich versuchen, das Projekt auch über die Leipziger Buchmesse zu retten. Das wird eine Herausforderung in mehrerlei Hinsicht, aber ich versuche, die größten Sünden so gut es geht zu umschiffen. Im Anschluss daran will ich dann endlich meine Kohlenhydratzufuhr bewusst reduzieren, damit sich auch mal etwas auf der Waage tut.

Weizen möchte ich langfristig komplett aus der Ernährung streichen, weil ich dagegen allergisch bin und das Zeug meinen Körper in ständiger Alarmbereitschaft hält (WDEIA). Bislang fand ich das immer sehr schwierig, weil ich gerne Teigprodukte esse – süßes Gebäck, Kuchen, Kekse und Co habe ich ja jetzt schon eliminiert. Vielleicht gelingt es mir da leichter, auch Brot, Brötchen, Wraps und Co. umzustellen. Um das Selberbacken komme ich da nicht wirklich herum. Gestern habe ich zum ersten Mal abends noch schnell Brötchen gebacken – ich finde das grundsätzlich schwierig als Dauerlösung umzusetzen, wenn man wie ich nebenher noch einen Vollzeitjob, Kinder und ein zeitintensives Hobby hat. Aber vielleicht gewöhne ich mich ja auch daran.

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2 Kommentare zu „14 Tage Zuckerfrei – Der Anfang ist geschafft

  1. Hallo Erin, super das du das machst! Ich hoffe du hälst durch und siehst bald Erfolge. Allerdings verkrampft man sich bei so etwas immer etwas. Ich habe im letzten Jahr zugenommen und will nun auf Rohkost umstellen. Ich halte mir immer vor Augen, dass ich auch nicht in 2 Wochen pummelig geworden bin, sondern das ebenfalls Zeit und Kalorien gebraucht hat. Ich denke es ist schon ein Erfolg das du keinen Heißhunger mehr hast. 🙂 Der Rest erledigt sich sicher auch bald…… Mach weiter so und ganz viel Erfolg <3

    1. Ganz lieben Dank für deine Worte. Ich bin jetzt seit 32 Tagen dabei und sehe leider immer noch nichts auf der Waage, aber es ist wenigstens nicht besonders schwer, auf den Zucker zu verzichten – meistens zumindest! Und immerhin nehme ich nicht zu. Ich denke, ich brauche einfach wieder ein bisschen mehr Bewegung, damit sich auf der Waage etwas tut. Durch das Schreiben sitze ich leider sehr viel.

Ich freue mich über deinen Kommentar.

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