Bücherschrank · Lesen

[Rezension] Virginia Fox – Rocky Mountain Yoga

Lesen ist eine tolle Sache und man sollte unbedingt viel lesen, um als Schriftsteller zu wachsen. Das sagt uns jeder Schreibratgeber. Weil das Lesen (nicht das Bücherkaufen) bei mir in den letzten Monaten viel zu kurz gekommen ist, genieße ich es im Moment, auch mal wieder einfach nur zu lesen.

Ich bin keine große Rezensentin – die langen und ausführlichen Besprechungen überlasse ich daher denen, die es gut können. Trotzdem sehe ich mich in der Pflicht, ein paar ehrliche Worte zu hinterlassen, die die Sichtbarkeit des Buches erhöhen. Du siehst also, eine Rezension muss dich weder viel Zeit kosten, noch besonders kunstvoll geschrieben sein.

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Ich habe Virginia Fox für Rocky Mountain Yoga 5 von 5 Sternen gegeben:

„Die Geschichte von Jaz hat mich von Beginn an gut unterhalten. Ich fand sie sehr sympathisch und auch die Figuren, die ihr in Independence begegnen, machten mir Lust auf mehr aus dieser Serie.
Entgegen der Meinung eines Rezensenten/einer Rezensentin , dass dieses Buch zu viel Yoga enthielt, finde ich die Menge Yoga und die Anzahl Yogahosen absolut richtig gewählt. Auch wenn das Buch hier und da ein paar Irritationen wegen zu plötzlicher Perspektivwechsel bei mir ausgelöst hat, war es alles in allem doch so fesselnd, dass ich es zu Ende gelesen habe und mir sämtliche Folgebände gekauft habe.“

Falls du dich fragst, warum ich trotz kleiner Mängel 5 von 5 Sternen vergeben habe, lass dir gesagt sein, dass ich beim Lesen sehr kritisch bin. In fremden Texten fällt mir fast jeder Fehler auf und deshalb habe ich schon ausgesprochen lange kein Buch mehr gelesen, das ich 100% perfekt finde.

100% ist für mich daher nicht der Maßstab – ein 5 Sterne-Buch muss mich daher einfach nur gut unterhalten und mir insgesamt gefallen. Ich hatte überlegt, ob ich für diesen Mangel einen Stern abziehe, aber das fände ich der Autorin gegenüber nicht fair. Auf über 300 Seiten zwei, drei oder vielleicht 5 Fehler zu machen, die mir aufgefallen sind, ist nichts, wofür man einen ganzen Stern abziehen sollte, trotzdem konnte ich es nicht komplett unter den Tisch fallen lassen.